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21Dez

Landkreis agiert unsozial und entgegen seiner Zusagen

Zum Fall der gekündigten Mitarbeiterin des Altenpflegeheimes Webers Ablage erklärt Ute Krakau, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen:

„Die Erklärung der Kreisverwaltung zu diesem Fall entspricht nicht der Wahrheit. Es trifft nicht zu, dass das Arbeitsverhältnis auch ohne Rechtsträgerwechsel nicht hätte verlängert werden können. Die Mitarbeiterin war bereits 3 Jahre befristet im Altenpflegeheim beschäftigt. Aufgrund eines Urteils des Arbeitsgerichtes, das ihrer Klage auf Entfristung des Arbeitsverhältnisses stattgab, ist ihre Weiterbeschäftigung für den Landkreis rechtsverbindlich.

Aufgrund dieses am 25. Oktober verkündeten Urteils ist die Mitarbeiterin unbefristet beim Landkreis angestellt. Dass der Landrat der zweifachen Mutter am 1. Oktober eine betriebsbedingte Kündigung aussprach, ist höchst unsozial und widerspricht der gegebenen Zusage zur Weiterbeschäftigung aller Pflegekräfte. Dies auch vor dem Hintergrund, dass die Mitarbeiterin nach Aussage von ver.di über eine kaufmännische Berufsausbildung, verschiedene weitere erworbene Qualifikationen und Berufserfahrung verfügt. weiterlesen »

06Sep

Bildungs- und Teilhabeleistungen für Kinder von Asylbewerbern

Kinder von Flüchtlingen und Asylsuchenden im Barnim haben künftig einen Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket, wie andere hilfebedürftige Kinder und Jugendliche auch. Das beschloss der Kreistag am 5. September auf Antrag der Fraktion Grüne/B90 mit großer Mehrheit.

In der Begründung zum Antrag hieß es u.a.:

Das kürzlich ergangene Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Leistungen für Asylbewerber stellte klar, dass die Menschwürde nicht teilbar ist. Asylbewerber haben Anspruch auf das gleiche physische und soziokulturelle Existenzminimum wie Leistungsbezieher von „Hartz IV“. Daher sollten insbesondere auch den Kindern von Asylbewerbern umgehend die gleichen Bildungs- und Teilhabeleistungen gewährt werden, wie anderen hilfebedürftigen Kindern.

30Mai

Vertrauen für Karen Oehler

Anlässlich des Berichtes des Vertrauensgremiums zur Überprüfung der Kreistagsmitglieder auf eine Tätigkeit für den Staatssicherheitsdienst der ehemaligen DDR erklärt die Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Ute Krakau:

Bereits während der Kandidatenaufstellung für die Ortsvorsteherwahlen in Eberswalde im Frühjahr 1999 erfolgte seitens der Bündnisgrünen eine Befragung zur Zusammenarbeit mit der Staatssicherheit. Karen Oehler gab damals an, dass es während ihres Studiums eine Kontaktaufnahme und einen Anwerbeversuch seitens der Staatssicherheit gab, sie aber nie mit der Staatssicherheit zusammengearbeitet habe.

In den vergangenen Jahren erklärte sie mehrfach ihre Bereitschaft zu einer Überprüfung, z.B. zu Beginn der 1990er Jahre als Mitarbeiterin der Stadtverwaltung Eberswalde, 1999 nach der Wahl als Ortsvorsteherin und zuletzt in der jetzigen Legislaturperiode des Kreistages. Keine der vorangegangenen Überprüfungen ergab einen Hinweis auf eine Stasitätigkeit.

Die Fraktion Grüne/Bündnis 90 erörterte in einer Fraktionssitzung die jetzt von der Stasiunterlagenbehörde bereitgestellten Akten und die damalige Situation von Karen Oehler. Während ihres Studiums griff die Staatssicherheit massiv in ihr Privatleben ein und übte Druck auf sie aus. Zu keiner Zeit wurden von ihr Berichte über andere an die Staatssicherheit gegeben.

Die Fraktionsvorsitzende spricht Karen Oehler daher nach wie vor ihr volles Vertrauen aus.

Das Vertrauensgremium des Kreistages zieht in seiner auf der gestrigen Kreistagssitzung verlesenen Abschlussbewertung den Schluss, dass bei allen betroffenen Abgeordneten aufgrund der vorliegenden Unterlagen keine Gründe gegen eine Weiterarbeit im Kreistag sprechen.

Karen Oehler wird sich auch in der Mitgliederversammlung des Kreisverbandes der Grünen der Diskussion stellen.

Ute Krakau
Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen

24Apr

Grüne Kreistagsmitglieder wehren sich gegen Falschdarstellung der MOZ

Mit folgendem Schreiben wandte sich die Fraktionsvorsitzende der Fraktion Grüne/BdE im Kreistag Barnim, Ute Krakau, an die Märkische Oderzeitung:

Märkische Oderzeitung
Lokalredaktionen Bernau und Eberswalde

Ihr Artikel “Am Kauf scheiden sich die Geister”, Barnim Echo vom 20.04.2012

Sehr geehrte Frau Rakitin, sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrem o.g. Artikel schreiben Sie in einer Zwischenüberschrift “Verwaltung schreibt Grünen einen Antrag für den Kreistag” und im laufenden Text dann: “Pech nur, dass das Papier nicht von den Bündnisgrünen, sondern in der Kreisverwaltung verfasst worden sein soll. Zuvor war der gleiche Antrag nämlich Michael Luthard (Linke) von Vize-Landrat Carsten Bockhardt (CDU) angeboten worden.” weiterlesen »

18Apr

Bündnisgrüne Kreistagsabgeordnete zum Kauf des HOKAWE

Das Thema Holzkraftwerk wird unter den Barnimer Grünen sehr kontrovers diskutiert. Ökologische Fragen der Belastbarkeit der heimischen Wälder und des Vorranges der stofflichen vor der energetischen Nutzung von Holz, die Holzpreisentwicklung, die Konkurrenz um Holz durch die geplanten Berliner Holzkraftwerke bis hin zur Infragestellung der wirtschaftlichen Betätigung des Kreises auf dem Energiesektor stehen dabei im Mittelpunkt.

Im Ergebnis aller Abwägungen sprechen sich die Vertreter der Grünen in der Kreistagsfraktion Grüne/Bündnis für ein demokratisches Eberswalde mehrheitlich für den Kauf des Holzkraftwerkes durch den Landkreis aus.

Die Energiewende und damit der Ersatz fossiler Brennstoffe durch erneuerbare Energien ist ein Grundanliegen grüner Politik. Dabei hat auch die Biomasse ihren Platz. Der Einsatz von Holz als Energieträger liefert einen wichtigen Beitrag zur von uns unterstützten Nullemissionsstrategie des Kreises.

Aufgrund der Dimension des HOKAWE bestehen jedoch auch Bedenken hinsichtlich der angestrebten regionalen und nachhaltigen Kreisläufe. Ein Neubau in einer solchen Größenordnung käme daher für uns sicher nicht in Frage. Die Übernahme des bestehenden, nach wie vor produzierenden Werkes durch den Kreis stellt indes sicher, dass ein öffentlicher Träger Verantwortung für ökologische und ökonomische Bedingungen des Betriebes trägt und die Gewinne den Kommunen vor Ort zugute kommen können.

Durch das Wärmenutzungskonzept kann ein Großteil der bisher in der Atmosphäre verpufften Abwärme genutzt und der Wirkungsgrad der Anlage deutlich verbessert werden. Immerhin 8.400 Wohnungen, 12 Schulen und Sporthallen sowie über 20 Gewerbeeinheiten, mit  Gesundheits- und Altenpflegeinrichtungen können dann zu ca. 80 % mit dieser Wärme versorgt werden. Bei Verzicht des Landkreises würde das Werk höchstwahrscheinlich einen anderen Käufer finden und weiterbetrieben werden. Es änderte sich also nichts am Holzverbrauch, die Nutzung der Wärme aber wäre ungewiss.

Ein kreisliches Engagement beim HOKAWE sehen wir weiterhin positiv als Beitrag zur Kommunalisierung des Energiemarktes und zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Die Laufzeit des Betriebes ist zunächst auf 14 Jahre veranschlagt – Zeit für die Erarbeitung und Überprüfung einer kreislichen Energiestrategie. Dann wird entschieden, ob ein Weiterbetrieb sinnvoll ist oder bessere Technologien und Konzepte bereit stehen. weiterlesen »

24Jun

Fraktion Grüne/BdE für Verbleib des Altenheimes Finow in Trägerschaft des Kreises

Die Fraktion Grüne/Bündnis für ein demokratisches Eberswalde im Kreistag Barnim spricht sich gegen einen Trägerwechsel für das Altenpflegeheim Webers Ablage in Finow aus. Anstelle dessen plädieren die Abgeordneten dafür, dass der Landkreis das Heim modernisiert und erweitert, um es auch in Zukunft wirtschaftlich und mit hoher Qualität zu betreiben. weiterlesen »

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