Zu Beginn einer Informationsveranstaltung in der Reihe “Wissensschmiede” des Kulturvereins Ponderosa e.V. am 19. Januar, überreichte der Sprecher des Regionalverbands Oberbarnim von Bündnis 90/Die Grünen, Karl-Dietrich Laffin (Bildmitte), den Barnimer Kulturpreis 2011 an den sehr aktiven Verein. Die Vorstandsmitglieder Stephanie Maher und Uli Kaiser nahmen die Urkunde und einen Scheck über 750 Euro entgegen.
Der Barnimer Kulturpreis wurde 2011 bereits zum 13. Mal vergeben. Finanziert wird der Preis durch bündnisgrüne Kreistagsabgeordnete, die ihre Aufsichtsratsbezüge dafür zur Verfügung stellen.
Bei Helena Afonso und am Grab von Amadeu Antonio
Vom Besuch bei Frau Afonso, der Mutter von Amadeu Antonio, und auf dem Friedhof in Luanda / Angola berichtet der Kölner Journalist Antonio Cascais
am Freitag, 09.12., 19 Uhr bei Palanca e.V., Coppistraße 1-3 in 16227 Eberswalde.
Amadeu Antonio starb 1990 in Eberswalde durch rassistische Gewalt. In Angola, bei den Verwandten, kam nur sein Sarg an – ohne Erklärung, ohne Entschuldigung, ohne Entschädigung. Weil Frau Afonso noch immer in einem Armenviertel Luandas lebt, sammelten wir im Sommer Spenden für sie und konnten Herrn Cascais das Geld für die Familie und ein Holzkreuz für das Grab mitgeben.
Außerdem beschloss der Kreistag Barnim am 21. September 2011 auf Initiative der Grünen, mit Blick auf einen unerfüllten Beschluss von 1990, wenigstens Geld als Geste des Mitgefühls und der Solidarität an die Familie von Amadeu Antonio zu senden.
Mehr über die Situation der Familie von Amadeu in Angola zu erfahren, ist sicher auch in der aktuellen Debatte zur Umbenennung eines Teil der Eberswalder Straße in Amadeu-Antonio-Straße hilfreich.
Wir wollen uns für den Bericht und das Gespräch dazu von 19.00 bis 20.30 Uhr Zeit nehmen. Danach gibt es noch Essen für alle, die bleiben können und sich noch unterhalten möchten.
Herzliche Einladung zu diesem Abend!
Afrikanischer Kulturverein Palanca e.V. und Barnimer Kampagne „Light me Amadeu“
Eberswalde: Grüne/B90 äußern Unmut über Uferverbau an der Schwärze
Die derzeit an der Schwärze zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Mikado-Brücke laufende Baumaßnahme zur Uferbefestigung ruft den Unmut vieler Bürger und auch der Stadtverordneten von Bündnis 90/Die Grünen hervor. Die Fraktionsvorsitzende Karen Oehler erklärt dazu: “Für uns ist völlig unverständlich, warum die Planung für so eine gravierende und kostenintensive Baumaßnahme den Stadtverordneten nicht zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt wurde. Und das, obwohl bereits die erste Information zu dem Vorhaben im November 2010 im Bauausschuss eine große Diskussion und Kritiken von mehreren Ausschussmitgliedern auslöste.”
Eine so unattraktive, naturferne Uferbefestigung mit Stahlspundwänden wäre im Bereich des Schwärzebogens hinter dem Bankgebäude nicht notwendig gewesen. Anstelle dessen hätten z.B. Gabionen oder eine Steinpackung zur Ufersicherung eingesetzt werden können. Da aufgrund des geplanten Wegebaus der Uferbereich ohnehin durch die Stadt angekauft werden musste, bestand die Chance, die auf einem Teilstück bereits vorhandene alte Stahlspundwand, die den Fluss sehr einengt, zu entfernen und das Ufer durchgehend naturnäher zu gestalten. Auch das rücksichtslose Beseitigen aller vorhandenen Bäume und des sonstigen Grüns ist für uns nicht akzeptabel. Insgesamt wurde mit der von der Stadtverwaltung gewählten Variante die Chance für eine ästhetische und ökologischere Gestaltung vertan. weiterlesen »


Der Kreisverband Barnim veranstaltet am








