Bürgermeisterwahl Panketal 2018: Pressemitteilung des Regionalverbandes Niederbarnim zur Kandidatur von Doris Stahlbaum

Wer etwas zu sagen hat sollte das durchaus auch öffentlich tun. In diesem Sinne finden Sie nachfolgend eine Pressemitteilung zur Panketaler Bürgermeisterkandidatur von Doris Stahlbaum

Zeit für Innovationen!: Grüne bestimmen Doris Stahlbaum zur Panketaler Bürgermeisterkandidatin

Am 23.03.2018 wählten die Niederbarnimer Bündnisgrünen die 36-jährige Doris Stahlbaum einstimmig zu ihrer Kandidatin für das vakante Bürgermeisteramt in der Gemeinde Panketal. Der Regionalverband entschied sich zur Aufstellung, weil sich mit den bisher bekannten Nominierungen kein wesentlicher Wechsel im zu erwartenden Führungsstil und den inhaltlichen Schwerpunkten abzeichnete.

Doris Stahlbaum lebt seit 2004 in Panketal und hat mit Ihrem Mann Stefan zwei Töchter (15 und 12 Jahre alt). Zu ihrem Haushalt gehören außerdem ein Katzenpaar, zwei Meerschweinchen, Wellensittiche, zehn Hühner und eine Pferdedame. Von Beruf Ingenieurin für Umwelttechnik und Regenerative Energien arbeitet sie im technischen Windparkmanagement in Eberswalde.

Mehr als 10 Jahre ist die Kandidatin bereits in der Kommunalpolitik und in Bürgerinitiativen engagiert, seit 2014 Gemeindevertreterin und zusätzlich stellvertretene Fraktionsvorsitzende der Grünen im Barnimer Kreistag, sowie Mitglied im Ausschuss für Territorialplanung, Bauen und Wohnen, Gewerbe und Wirtschaft.

Ich habe mich zur Kandidatur entschieden“, sagt Doris Stahlbaum,
„weil ich denke, dass wir Panketaler nach der „Ära Fornell“ einen wirklichen Kurswechsel brauchen. Innovative, verantwortungsbewusste Leitung, mit dem Fokus auf eine bürgernaher aber auch mitarbeiterfreundliche Verwaltung, vorausschauende Sozialpolitik und eine Ortsgestaltung die Freiräume lässt.

In meinen Ehrenämtern als Gemeindevertreterin und Kreistagsabgeordnete habe ich verinnerlicht, wie wichtig es ist im offenen Dialog Widerstände zu überwinden. Es ist an der Zeit, die Versäumnisse der Vergangenheit nicht nur deutlich zu benennen, sondern auch mit ihnen aufzuräumen. Hier ist insbesondere die örtliche Schulentwicklung zu nennen. Es stehen ja nicht nur zu wenige Raumkapazitäten zur Verfügung, es gibt auch in Größenordnungen Unterrichtsausfall, der für Eltern und Schüler nicht mehr hinzunehmen ist. Nicht alles unterliegt unserer Entscheidungskompetenz. Aber auch hier sollte ein Bürgermeister mehr FÜR seinen Ort eintreten, als es in der Vergangenheit geschehen ist.

Dass wir trotz unseres Wohlstandes noch immer dicke Löcher in der sozialen Infrastruktur verzeichnen müssen und uns, ob in Kita, Schule, Hort, Jugend- oder Seniorenarbeit, von einem Provisorium zum nächsten hangeln halte ich für einen echten Skandal. Das will und werde ich ändern.

Ich glaube, dass zum Amt des Bürgermeisters einer so großen Gemeinde wie Panketal ein fairer Interessenausgleich aller Beteiligten gehört. Hier hatten bisher die Bedürfnisse von Familien, Natur- und Umweltschutz und nicht motorisierten Verkehrsteilnehmern viel zu wenig Gewicht. Eine effektiviere Bürgerbeteiligung bei kommunalen Vorhaben möchte ich ebenso befördern wie der Erhalt der Reste dörflicher Identität.

Ich werde mich als Bürgermeisterin zudem dafür einsetzen, dass die Verwaltung die Anforderungen, und Kommunikationsbedürfnisse des 21. Jahrhunderts auch mit Methoden aus dem 21. Jahrhundert beantworten kann. Die Digitalisierung macht auch vor Panketal nicht halt und es ist mir ein großes Anliegen, diesen Herausforderungen angemessen zu begegnen.“

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