Öffentliche Diskussion zur zukünftigen Betreuung Langzeitarbeitsloser im Barnim

Pressemitteilung 11/10 vom 7. Oktober 2010

Am Montag, dem 25. Oktober, um 19.00 Uhr laden die Kreistagsfraktionen Grüne/Bündnis für ein demokratisches Eberswalde und BFB/Bauern zu einer Diskussionsrunde mit dem Thema „Optionskommune – ja oder nein?“ in den Salon 1 des Hauses Schwärzetal, Weinbergstr.6 in Eberswalde, ein. Als kompetente Gesprächspartner erwarten die Fraktionsvorsitzenden Ute Krakau (Grüne/B90) und Oda Formazin (BFB) den Leiter des Jobcenters Barnim, Ulrich Gräfe, den Chef der Arbeitsagentur Eberswalde, Christian Ramm, sowie Vertreter aus dem Nachbarkreis Oberhavel, wo das Optionsmodell bereits praktiziert wird.

Die Veranstaltung findet aus Anlass der im November anstehenden Kreistagsentscheidung zur Zukunft der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) zwischen Landkreis und Agentur für Arbeit statt. Die ARGE besteht nunmehr seit 5 Jahren. Seit der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe ist das von ihr betriebene Jobcenter zentraler Ansprechpartner für alle Bezieher von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II), besser bekannt als Hartz IV-Leistungen. Der Kreistag steht jetzt vor der Entscheidung, wie die Aufgabenwahrnehmung des SGB II zukünftig erfolgen soll. Wird die Arbeitsgemeinschaft zwischen Kreis und Arbeitsagentur fortgeführt oder bewirbt sich der Kreis darum, die Aufgabe eigenverantwortlich im Rahmen des so genannten Optionsmodells zu erfüllen. Die Vor- und Nachteile beider Möglichkeiten sollen in der Veranstaltung herausgearbeitet werden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich mit Fragen und Anregungen in die Diskussion einzubringen.

Ute Krakau
Fraktionsvorsitzende

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