Neuer Vorstand im Niederbarnim

 

Der Regionalverband von Bündnis90/GRÜNE hat auf seiner planmäßigen Mitgliederversammlung am 17.10.2014 einen neuen Vorstand gewählt. Der bisherige Vorstand konnte nach fast zweijähriger Tätigkeit eine Bilanz ziehen, die sichtbar ist: Eine Fraktion in der SSV in Bernau, eine größere Fraktion in Panketal und erstmals einen Gemeindevertreter in Ahrensfelde. Der Vorstand hat den Bürgerstammtisch regelmäßig durchgeführt und konnte neue Mitglieder und Unterstützer begrüßen. Die Mitglieder dankten Doris Stahlbaum, Regina Lorenz-Satzer, Stefan Stahlbaum und Thomas Dyhr für die erfolgreiche Arbeit.

kw14bannerAufgrund der Fraktionsarbeit stellten sich Doris Stahlbaum, Stefan Stahlbaum und Thomas Dyhr nicht mehr zur Wahl. Für den neuen Vorstand wurden nominiert und gewählt: Regina Lorenz-Satzer (Sprecherin), Alexander Holweger (Sprecher) und Ralph Satzer (Beisitzer). Der Vorstand wird eng mit den Fraktionen zusammenarbeiten und will grüne Themen in der Region noch stärker in den Mittelpunkt stellen.

22.10.2014 Alexander Holweger

Dank an den Vorstand des Regionalverbandes Niederbarnim

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Auf der Mitgliederversammlung des Regionalverbandes Niederbarnim von Bündnis 90/GRÜNE am 17.10.2014 fand auch die Neuwahl des Vorstandes statt. Den bisherigen Vorstandsmitgliedern Stefan Stahlbaum, Regina Lorenz-Satzer, Thomas Dyhr und Doris Stahlbaum wird an dieser Stelle für die verantwortungsvolle und fleißige Arbeit (nicht nur in den letzten 2 Jahren) herzlich gedankt.


21.10.2014 Alexander Holweger

Die Sonntagsruhe ist auch ein Wert

Die SVV Bernau wurde in der Sitzung vom 16.10.2014 mit der Verwaltungsvorlage 6-112 – “Ordnungsbehördliche Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen aus Anlass von besonderen Ereignissen der Stadt Bernau bei Berlin 2015 ‒ (Sonntagsverkaufsverordnung – SonntagsVVO)” - konfrontiert, deren Abstimmungsergebnis dann für eine Überraschung und kontroverse Diskussionen sorgte. Die Zahl der verkaufsoffenen Sonntage wurde in der Vorlage im Sinne des Handels “stark optimiert” (= durch Aufteilung Bernaus in mehrere Zonen drastisch erhöht…) und wurde damit zum Stein des Anstoßes.

Eine persönliche Sicht auf die Debatte und Abstimmung beschrieb Thomas Dyhr auf seinem Blog, woraus hier auszugsweise zitiert wird:

“…Nach einem klar gegen die Vorlage gerichteten Statement des Stadtverordneten Christian Rehmer aus der Fraktion DIE LINKE wurden quer durch die Fraktionen die Pro- und Contra- Argumente präsentiert.
Die Contra-Argumente reichten von religiösen und verfassungsmäßigen Argumenten, Arbeitnehmerschutz und Schutz der Familie bis hin zur Frage der Absurdität mancher Anlässe zur Aufweichung des arbeitsfreien Sonntags zugunsten eines hemmungslosen Kommerzes. Auf der anderen Seite standen die Befürworter mit ihrem Blick auf die Konkurrenzsituation, in der der Handel Bernaus sich gegen Berlin zu behaupten hat und dem Bemühen um Stärkung des Gewerbes und Bindung von Kaufkraft an die Stadt. Spannend zu sehen war auch, wie ansonsten völlig konträr zueinander stehende Stadtverordnete auf einmal Argumenten politischer Gegner zustimmten…”

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Investitionsförderung um JEDEN Preis?

In der kommenden Sitzung der Bernauer SVV steht – einmal wieder – die Erweiterung der Bahnhofspassage auf der Tagesordnung.

Die Änderung des aktuellen 3. Vorhaben- und Erschließungsplanes erfordert die Änderung des Flächennutzungsplans im Parallelverfahren, mit dem eine Grünfläche in das Sondergebiet “Handel” geändert wird.

Zusätzlich zu der für die Umsetzung der Pläne erforderlichen Änderung des Flächennutzungsplanes zu Lasten einer ausgewiesenen Grünfläche hat der Vorhabenträger beantragt, die in der 3. Änderung des Vorhaben- und Erschließungsplanes “Bahnhofspassage Bernau” innerhalb und außerhalb des Plangebietes festgesetzten, vertraglich vereinbarten, aber noch nicht umgesetzten Ausgleichsmaßnahmen monetär abzulösen. Es handelt sich hierbei um Ausgleichsmaßnahmen auf genau jener Fläche, die nunmehr in das Sondergebiet Handel umgewandelt werden soll.

Das heißt aber unter dem Strich, dass der Investor von Anfang an nicht vorhatte, den geschlossenen Vertrag mit der Stadt Bernau einzuhalten! Das heißt ferner, dass er von Anfang an vielmehr vorhatte, das Gelände für eine Erweiterung seiner Verkaufs-/ Parkplatzfläche zu nutzen.

Der Standpunkt der Fraktion Bündnis90-Grüne/ Piraten in der Bernauer SVV zu dieser Frage ist im Blog von Thomas Dyhr ausführlich begründet und dargelegt.

Umweltpreis 2014 von Barnimer Bündnisgrünen ausgeschrieben

Auch in diesem Jahr – wenn auch aufgrund von Kommunal- und Landtagswahlen etwas später – schreiben Bündnis 90/Die Grünen den Barnimer Umweltpreis aus. Der Preis ist wieder mit einem Preisgeld in Höhe von 750,- Euro dotiert. Das Geld dafür spendet der bündnisgrüne Eberswalder Stadtverordnete Andreas Fennert aus seinen Aufsichtsratsbezügen in der WHG.

Ausgezeichnet wird besonderes ehrenamtliches Engagement, Eigeninitiative und Kreativität beim Schutz von Natur, Umwelt und Klima sowie in der Umweltbildung. Bewerben können sich Einzelpersonen, Gruppen und Vereine aus dem Landkreis Barnim. Projekte mit Kindern und Jugendlichen sind besonders willkommen. Begründete Preisvorschläge sind ebenfalls möglich. Die Umweltprojekte oder -initiativen sollen im Landkreis Barnim angesiedelt sein und möglichst anschaulich dargestellt werden.

Bewerbungen und Vorschläge können bis zum 24. Oktober 2014 im Büro von Bündnis 90/Die Grünen, Friedrich-Ebert-Str. 2, in 16225 Eberswalde, eingereicht werden. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury aus Vertretern regionaler Umweltverbände, der Naturschutzverwaltung und von Bündnis 90/Die Grünen. (mehr …)

Ihre Brandenburger Landtagswahl 2014 – Meine Motivation: Stefan Stahlbaum, Direktkandidat der Bündnisgrünen für Bernau und Panketal stellt sich vor

plakatstefanv2Liebe Bürgerinnen und Bürger aus Bernau und Panketal,

die „Mission“ ist klar! Wenn am 14. September 2014 ein neuer Landtag gewählt wird und die Stimmen ausgezählt sind, sollten die Brandenburger Bündnisgrünen nicht nur im Parlament sitzen, sondern deutlich gestärkt aus dem Rennen hervorgegangen sein. Angesichts der Oppositionsarbeit unserer derzeitigen MandatsträgerInnen und den vielen ungelösten Problemen aus 5 Jahren rot-roter Regierung, müsste das eigentlich funktionieren. Dabei ist es mir wichtig ,meine“  Partei und auch mich schlicht als das zu „verkaufen“ was wir sind: Eine ökologische , basisdemokratische Bewegung voll (erneuerbarer) Energie, mit deutlich sozialem Profil und fundierten Angeboten für viele grundsätzliche Herausforderungen.

Ich selbst bin am Wahltag ziemlich genau 10 Jahre Mitglied, übe seit 2005  Sprecherfunktionen aus, und war/bin Gemeindevertreter Panketals. Zu Anfang lagen meine Schwerpunkte  im Baum- bzw. Alleenschutz und dem Einsatz gegen Massentierhaltung und Gentechnik auf unseren Feldern. Als Initiator und Unterstützer verschiedener, erfolgreicher Aktionen habe ich einmal mehr festgestellt, dass sich Hartnäckigkeit auszahlt und man gut beraten ist in Netzwerken zu arbeiten. Diese Leidenschaft treibt mich noch immer, dass Gesamtspektrum hat sich allerdings deutlich erweitert.

Von Beruf Sozialarbeiter, bin ich vornehmlich für Menschen im Einsatz, deren Lebensweg u.a. von chronischen Erkrankungen, Straffälligkeit, Sucht und Wohnungslosigkeit beschwert ist. Das bedingt nicht nur ein umfangreiches Wissen zum jeweiligen Thema, sondern auch zu den Rahmenbedingungen und entsprechendem Optimierungsbedarf. „Nebenher“ braucht man dazu Optimismus, Nervenstärke, Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, sich auch kurzfristig in komplexe Problemlagen und Verwaltungsvorgänge einzuarbeiten. Vieles davon basiert auf ergebnisorientierter Kommunikation. In unserem Bundesland gibt es noch einige weiße Flecken im Hilfesystem, ja zum Teil noch nicht einmal belastbare Zahlen. Dies ist eine von verschiedenen Ebenen auf denen ich mich fachlich einbringen möchte.

Eine nachhaltige Verbesserung der Bildungslandschaft ist nicht umsonst einer unserer Schwerpunkte und auf kommunaler Ebene ein Interventionsfeld, in dem ich mich besonders intensiv bewege. Natürlich geht es um mehr  Lehrkräfte, eine mindestens ausreichende materielle bzw. räumliche Ausstattung auch im ländlichen Raum, Trägervielfalt und die deutliche Erhöhung des Betreuungsschlüssels in Kitas. Schulen sind aber nicht nur Wissensvermittler sondern eine DER „Keimzellen sozialer Kompetenz“. In diesem Zusammenhang muss der Schulsozialarbeit, auch als wichtiges Instrument der Gewalt – und Suchprävention, zukünftig ein deutlich höherer Stellenwert eingeräumt werden.
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Einladung zur öffentlichen Fraktionssitzung in Panketal am 11. September 2014

Liebe Panketalerinnen und Panketaler,

Bündnis 90/Die Grünen in der Gemeindevertretung laden interessierte Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, den11.09.2014, um 19:30 Uhr herzlich zur öffentlichen Fraktionssitzung ein.

Neben den Themen der kommenden GV-Sitzung am 22.09.2014 soll es natürlich auch um ihre Fragen und Anregungen gehen, mit denen wir die Sitzung i.d.R. beginnen.

Veranstaltungsort ist das Gemeinschaftshaus des Barnimer Jugendwerkes (Mommsenstraße 11, 16341 Panketal). Für Rückfragen stehen wir Ihnen per Mail unter stahlbaum@gmx.de oder mobil unter 0177-7062557 gern zur Verfügung.
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Wandlitzer Grüne lösen „Wahlversprechen“ ein – Bäume statt Plakate

In diesen Tagen sind die Straßen wieder vollgepflastert mit Wahlplakaten. Die Grünen in Wandlitz hatten bereits im Mai zur Kommunalwahl entschieden, auf solch eine Materialschlacht zu verzichten. An Stelle dessen sollte lieber ein Baum gepflanzt werden. Dieses Versprechen wird nun eingelöst. Am Freitag, dem 29. August um 16.00 Uhr ist es soweit. An der Ecke Prenzlauer Chaussee / Langer Grund in unmittelbarer Nähe zum Wandlitzsee, wird eine Esche feierlich in die Erde gebracht. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zu dieser Aktion herzlich eingeladen.

Stefan Böhmer, Sprecher der Bündnisgrünen, dazu: „Die Parteienforscher sind sich uneins darüber, welche Wirkung Plakatwerbung an den Straßen tatsächlich hat. Fakt ist, dass sie einen großen Energie- und Ressourcenverbrauch erzeugt. Das wollen wir in dieser Form nicht mitmachen. Deshalb verzichten wir in Wandlitz auch zur Landtagswahl auf die üblichen Straßenplakate und beschränken uns auf eine Großtafel am Ortsrand.
Statt der ausufernden Plakatierung versuchen wir ein Zeichen dagegen zu setzen und werden eine Esche pflanzen. Im Laufe ihres Lebens wird sie bis zu 40 Tonnen CO2 speichern [1]. Auf diese Weise wird unser Wahlkampf verbunden mit einem wirksamen Beitrag für den Umweltschutz.

Zudem werden wir in der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung Wandlitz eine Änderung der Hauptsatzung beantragen, die darauf zielt, die Wahlwerbung der Parteien in Wandlitz stark einzuschränken. Gern würden wir Grüne mit den Wandlitzer Bürgern zu diesem Thema in einen Meinungsaustausch treten. Die Pflanzaktion bietet sich dafür an.“ (mehr …)