Bürgermeisterwahl in Schorfheide: Grüne/B90 nominieren Mandy Schüler

Bündnis 90/Die Grünen gehen mit Mandy Schüler aus Lichterfelde ins Rennen um den Posten der hauptamtlichen Bürgermeisterin in der Gemeinde Schorfheide. Die Mitglieder des Regionalverbands Mittelbarnim der Bündnisgrünen nominierten die 46-jährige Verwaltungsfachfrau in der vergangenen Woche einstimmig als Kandidatin für die Wahl am 1. September.

Mandy Schüler ist Mutter von zwei fast erwachsenen Kindern. Als Verwaltungs- und Betriebswirtin (VWA) punktet sie mit mehr als 26 Jahren Praxiserfahrung in der Kommunalverwaltung. 7 Jahre war sie Projektleiterin für eGovernment in der Stadtverwaltung Eberswalde. Berufsbegleitend absolviert Mandy Schüler gerade ein Studium zum „Master Kommunalwirtschaft“ an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Seit 3 Jahren ist sie Mitglied im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Mandy Schüler ist eine echte Schorfheiderin. Ihre Familie lebt mittlerweile in der 5. Generation in der Gemeinde. „Ich fühle mich hier verwurzelt und wohl, kenne die Lebensart der Leute und schätze die naturnahe Lage“, so die Bürgermeisterkandidatin. „In den vergangenen Jahren wurde in Schorfheide Vieles auf den Weg gebracht. Allerdings gibt es aus meiner Sicht noch viel Entwicklungspotenzial. Als Bürgermeisterin möchte ich mich parteiübergreifend für die Interessen aller Bürgerinnen und Bürger einsetzen und gemeinsam mit ihnen die Zukunft unserer Gemeinde gestalten.“, so Mandy Schüler.

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Grüne Kreistagsfraktion formiert

Heike Wähner

In einer ersten Fraktionssitzung in der vergangenen Woche formierte sich die neue Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag Barnim. Alle 6 gewählten Abgeordneten – Karen Oehler aus Eberswalde, Hendrik Wendland aus Panketal, Katja Hoyer aus Wandlitz, Kim Stattaus aus Bernau, Heike Wähner aus Chorin und Winfried Wolf aus Ahrensfelde – nehmen ihr Wahlmandat an.

Die Fraktion wird zukünftig von einer weiblichen Doppelspitze geführt. Als Fraktionsvorsitzende wählten die Abgeordneten Heike Wähner. Stellvertretende Vorsitzende ist Karen Oehler.

24. Barnimer Umweltpreis ausgeschrieben

Anläßlich des Weltumwelttages am 5. Juni schreiben Bündnis 90/Die Grünen den 24. Barnimer Umweltpreis aus. Der Umweltpreis 2019 ist wieder mit einem Preisgeld in Höhe von 750 Euro verbunden. Den Preis stiften Andreas Fennert, für Grüne/B90 Mitglied im Aufsichtsrat der Eberswalder Wohnungsbaugesellschaft (WHG), und der Kreisverband Barnim von Bündnis 90/Die Grünen.

Ausgezeichnet wird besonderes ehrenamtliches Engagement, Eigeninitiative und Kreativität beim Schutz von Natur, Klima und Umwelt sowie in der Umweltbildung. Bewerben können sich Einzelpersonen, Gruppen und Vereine aus dem Landkreis Barnim. Projekte mit Kindern und Jugendlichen sind besonders willkommen. Auch begründete Auszeichnungsvorschläge sind möglich. Die Projekte oder Initiativen sollen im Landkreis Barnim angesiedelt sein und möglichst anschaulich dargestellt werden.

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Freude über grünes Wahlergebnis

„Das grüne Ergebnis bei der Europawahl ist super und auch über die Zahlen im Barnim freuen wir uns sehr“, kommentiert Elke Rosch, Sprecherin des Kreisverbandes.

Im Kreistag jetzt 6 statt 4 Abgeordnete, in Eberswalde, Bernau, Wandlitz und Ahrensfelde jeweils ein Mandat mehr, in Joachimsthal aus dem Stand 12 % und zwei Mandate, ein Mandat in Chorin – Das sind tolle Ergebnisse. Freude macht auch, dass von den insgesamt 26 grünen Mandaten im Kreistag und den Gemeindevertretungen 14 auf Frauen entfallen. Das entspricht einer Frauenquote von mehr als 50 %.

Wir bedanken uns bei den Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen. Wir werden uns in den kommunalen Vertretungen engagiert dafür einsetzen, dass das gute grüne Wahlergebnis auch politisch wirksam wird, für mehr Klimaschutz, Nachhaltigkeit und einen sozialen Barnim.

Elke Rosch
Sprecherin des Kreisverbandes

Vorläufiger Stand Kreistagswahl

Die Stimmen sind noch nicht vollständig ausgezählt, aber es ist an der Zeit etwas Schlaf zu bekommen! 10,8% sind eine deutliche Steigerung gegenüber der letzten Wahl und bedeuten sechs grüne Sitze im Barnimer Kreistag. Herzliche grüne Grüße und vielen Dank für das Vertrauen!

Parsteinsee mit 32,9%, Eberswalde, Chorin, Stolzenhagen, Wandlitz mit Wahlkreisen über 25%, Panketal, Bernau, Melchow, Biesenthal zum Teil über 20%. Einige Wahllokale gewonnen.

Den Barnim so ergrünt zu sehen motiviert und macht Freude, für Sie im Kreistag zu arbeiten! Vielen Dank!

Kommunalwahl am 26. Mai

Wir Grünen im Barnim stehen für …

  1. Klimaschutz und Energiewende im Barnim.
    Und zwar schnell.
  2. Umweltverträgliche, zuverlässige und sichere Mobilität.
    Für alle.
  3. Erhalt der biologischen Vielfalt in unserem Landkreis.
    Für Bienen und Insekten.
  4. Bezahlbaren und ökologisch gebauten Wohnraum.
    Attraktive Dörfer und Städte. Mit Infrastruktur, die funktioniert.
  5. Nachhaltiger Tourismus. Umweltverträglich und wertschöpfend.
  6. Eine Wirtschaftspolitik,
    die Erfolg für Mensch und Umwelt zusammen denkt.
  7. Ökologische Landwirtschaft.
    Artgerecht, regional verarbeitend, gentechnik- und pestizidfrei.
  8. Sozialpolitik, die alle mitnimmt.
    Die für Gemeinschaft, Integration und Miteinander sorgt.
  9. Bildungspolitik, die Erfolg ermöglicht.
    Unabhängig von sozialem Status und Herkunft.
  10. Demokratie. Mit Strukturen, die funktionieren.
    Die Digitalisierung und Bürgerbeteiligung verbinden.

Unsere Kandidat*innen für unsere Städte, Gemeinden und den Kreistag sowie die Langfassung unseres Wahlprogramms finden Sie auf unseren Seiten zu den Kommunalwahlen im Barnim.

Bei aller Begeisterung für unseren Landkreis darf Europa nicht zu kurz kommen, denn viele wichtige Änderungen können wir nur gemeinsam mit unseren europäischen Freunden vollbringen. Gerade die diesjährige Europawahl ist eine Richtungswahl! Hier finden Sie unsere Kandidat*innen für Europa und unser Europawahlprogramm.

Glyphosat im Bienenhonig

Die Aurelia-Stiftung, Mitinitiatorin der Volksinitiative “Artenvielfalt retten – Zukunft sichern” in Brandenburg, protestierte heute vor dem Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin. Anlass war der Nachweis von hohen Konzentrationen von Glyphosat im Honig von der Bio-Imkerei Seusing im Landkreis Barnim. Die gemessenen Werte lagen bis zu 160-fach über dem zulässigen Grenzwert. Betroffen waren über 600 kg Honig, welcher nun als Sondermüll entsorgt werden muss.

Wir Barnimer Bündnisgrünen sprechen uns vehement gegen den Einsatz von Pestiziden aus. Der Erhalt der biologischen Vielfalt und die Gesundheit unserer Mitmenschen sind uns dringlichste Anliegen.