Besonders in Krisenzeiten gilt – „Regional ist erste Wahl“

Der Gedanke ist nicht neu, erweist sich aber gerade jetzt in den Zeiten der Ausbreitung des Coronavirus als topaktuell: „Durch die Versorgung mit Gütern, insbesondere Lebensmitteln, aus der Region, ist man bei weltweiten Krisen gut gewappnet“, erklärt der Sprecher des Kreisverbandes Barnim von Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Michael Luthardt. „Die aktuelle Unterbrechung von globalen Lieferketten macht deutlich, dass es nicht nur aus Umweltgründen wenig sinnvoll ist, im Frühling Weintrauben aus Chile oder Kartoffeln aus Ägypten einzukaufen. Sie sind zwar relativ billig, aber oft auf Kosten von Ausbeutung bei den Erzeugern und durch Subventionierung der Transportkosten. Im Krisenfalle stehen sie dann gegebenenfalls nicht zur Verfügung.“

Im Landkreis Barnim erlebt derzeit u.a. der Landwirtschaftsbetrieb Ökodorf Brodowin einen wahren Boom bei der Nachfrage nach regional und biologisch erzeugten Lebensmitteln. Schon in einer Studie des Pestel-Instituts aus dem Jahr 2010 wurde die Krisenfestigkeit von Regionen (Landkreisen) in Deutschland untersucht. Dabei flossen Kriterien wie die Selbstversorgung mit landwirtschaftlichen Produkten und die regionale Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien ein. Der Landkreis Barnim belegte dabei einen der vorderen Plätze. Das Pestel-Institut kommt zu dem Schluss, dass nicht unbedingt internationale Wettbewerbsfähigkeit Sicherheit für die Zukunft signalisiert. Dezentrale Energieerzeugung, soziale Stabilität, Verfügbarkeit von land- und forstwirtschaftlichen Flächen und Arbeitsplätze vor Ort helfen bei der regionalen Abfederung mehr.

Michael Luthardt ist der Meinung, dass es nach dieser globalen Krise kein einfaches “Weiterso” geben kann und regionale Wirtschaftskreisläufe noch mehr gefördert werden müssen.

Jüngster Kinderschutzfall in Eberswalde erfordert Konsequenzen

Als Konsequenz aus dem jüngsten, deutschlandweit bekannt gewordenen Fall von Kindeswohlgefährdung in Eberswalde schlägt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen konkrete Maßnahmen vor, um den Kinderschutz im Barnim zukünftig besser sicherzustellen und strukturelle Risiken in der Verwaltung zu minimieren. Dazu brachte die Fraktion gemeinsam mit der Fraktion BVB/Freie Wähler, die sich dem Ansinnen anschloss, einen Beschlussantrag zum Kreistag am 11. März ein.

Kernpunkt des Antrages ist, die Anzahl der von einer Mitarbeiterin/einem Mitarbeiter im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) im Jugendamt zu bearbeitenden Kinderschutzfälle auf maximal 50 zu begrenzen. Dies soll bis zum 1. September dieses Jahres umgesetzt sein. Reichen die im Stellenplan derzeit vorgesehen Stellen dafür nicht aus, wird die Kreisverwaltung beauftragt, die zusätzlich nötigen Stellen zeitnah einzurichten. Damit soll die Hauptursache für Fehler – Überlastungen der Mitarbeiter – behoben werden.

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Kulturhaus Heidekrug 2.0 erhält Barnimer Kulturpreis 2019

Der Verein „Kulturhaus Heidekrug 2.0 – Förderverein für kulturelle und regionale Entwicklung e.V.“ erhält den Barnimer Kulturpreis 2019 von Bündnis 90/Die Grünen. Die Preisjury hatte die Qual der Wahl zwischen 6 qualitativ hochwertigen Bewerbungen und Vorschlägen. Am Ende fiel die Entscheidung einstimmig zugunsten des Heidekrugs.

Im Vordergrund: Karen Oehler, Karl-Dietrich Laffin & Jens-Tilo Weise

Der Preis, der wieder mit 750 Euro dotiert ist, wurde am Samstag, 7. März, anläßlich eines Konzertes zum Saisonauftakt im Heidekrugsaal überreicht. Überbringer von Urkunde und Scheck waren Karl-Dietrich Laffin, Initiator des Preises und Juryvorsitzender und Karen Oehler, stellvertretende Vorsitzende der bündnisgrünen Kreistagsfraktion.

Der Heidekrugverein mit seinem Vorsitzenden Jens-Tilo Weise wird für sein vielfältiges und umfangreiches Kulturangebot in Joachimsthal und die damit verbundene enorme ehrenamtliche Arbeit der vielen Vereinsmitglieder geehrt.

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Diskussionsveranstaltung zum Bernauer Energiekonzept

Die Bernauer Stadtfraktion von Bündnis 90/Die Grünen lädt zu einer öffentlichen Veranstaltung zum geplanten Bernauer Energiekonzept ein, um den Bernauer BürgerInnen die Inhalte vorzustellen und mit Ihnen darüber zu diskutieren.
Wann? Am 21.02.2020, 16:00 bis 20:00
Wo? Rotunde der Tobias-Seiler-Oberschule und Grundschule am Blumenhag (Zepernicker Chaussee 20, 16321 Bernau).
Was? Die Ist- und Potenzial-Analysen der Sektoren “Strom” und “Wärme” werden zusammengefaßt.

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Eberswalder Stadtfraktion traf sich zur Klausur

Am vergangenen Wochenende traf sich die Eberswalder Stadtfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zu einer Fraktionsklausur im Rofinpark. Ziel der vier Stadtverordneten Heike Molitor, Johanna Funk, Karen Oehler und Johannes Creutziger war es, gemeinsam mit ihren Sachkundigen Einwohnern und der Fraktionsgeschäftsführung die Ziele und Schwerpunkte der Fraktionsarbeit für die nächsten Monate festzulegen.

Die Teilnehmer der Klausurtagung (v.l.n.r., vordere Reihe: Frank Neumann, Sarah Polzer-Storek, Heike Molitor, Karen Oehler; mittlere Reihe: Johanna Funk, Helga Thomé, Johannes Creutziger; hintere Reihe: Thorsten Kleinteich, Andreas Reichling); Foto: Christian Storek

Im Bereich Schule/Kita wird sich das Hauptaugenmerk der grünen Abgeordneten auf die bauliche und inhaltliche Qualität der Bildungseinrichtungen richten. Dabei geht es z.B. um die Nachhaltigkeit bei Investitionen in Bezug auf Klimaschutz, Flexibilität durch Modulbauweise und den Einsatz von Holz und anderen ökologischen Baustoffen. Inhaltlich stehen Fragen nach den Kitakonzepten, nach einem gutem, möglichst biologischen Schul- und Kitaessen oder der naturnahen Gestaltung der Außenanlagen im Fokus. Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt soll das Vorantreiben der Inklusion in den städtischen Einrichtungen bilden.

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Barnimer Kulturpreis 2019 ausgeschrieben

Kreisverband und Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Barnim schreiben den Barnimer Kulturpreis 2019 aus. Der Preis ist wiederum mit 750 Euro dotiert. Das Preisgeld stiften Mitglieder der bündnisgrünen Kreistagsfraktion gemeinsam mit Axel Vogel, bisher Landtagsabgeordneter von Grüne/B90 und fortan Umweltminister in Brandenburg.

Bewerben können sich ehrenamtlich tätige Kulturschaffende, Vereine und Initiativen, die bereits über einen längeren Zeitraum zur Bereicherung des kulturellen Angebotes im Landkreis Barnim beitragen. Die Kulturangebote können sich sowohl an Kinder und Jugendliche als auch an Erwachsene richten. Die eingereichten Vorschläge sollten eine anschauliche Darstellung des kulturellen Wirkens sowie den Zeitraum der Aktivitäten enthalten.

Bewerbungen können bis zum 22. Dezember 2019 in der Geschäftsstelle von Bündnis 90/Die Grünen in der Friedrich-Ebert-Str. 2, 16225 Eberswalde, eingereicht werden. Zulässig sind Eigenbewerbungen und qualifizierte Auszeichnungsvorschläge.

Die Bewertung erfolgt durch eine Jury, bestehend aus Vertretern von Bündnis 90/Die Grünen und aus dem Barnimer Kulturbereich.

Bündnis 90/Die Grünen verleihen den 24. Barnimer Umweltpreis

Am Freitag (8.11.) verliehen Bündnis 90/Die Grünen im Barnim den 24. Barnimer Umweltpreis. Erneut standen 750 Euro zur Verfügung, um verdienstvolle Projekte und Initiativen im Natur- und Umweltschutz im Landkreis Barnim zu ehren und mit einer Anerkennung zu bedenken. Die Preise und Urkunden überreichten Andreas Fennert, für die Grünen Mitglied im Aufsichtsrat der Wohnungsbau- und Hausverwaltungsgesellschaft Eberswalde und Hauptstifter des Preises sowie Karen Oehler, bündnisgrüne Fraktionsvorsitzende im Eberswalder Stadtparlament.

Die Jury entschied sich für die folgenden Preisträger:

Der 1. Preis, verbunden mit einer Prämie i.H.v. 350 Euro, geht an die Ortsgruppe Barnim der Bewegung „Fridays for Future“.

Die Schülerinnen und Schüler des Organisationsteams von Fridays for Future im Barnim haben Beachtliches geleistet und erreicht. Mit sehr viel Engagement und Zeiteinsatz haben sie die weltweite Protestbewegung auch in den Barnim geholt. Bereits viermal wurden Kundgebungen und Demonstrationen in Bernau und Eberswalde organisiert. Was zunächst mit einer überschaubaren Teilnehmerzahl begann, entwickelte sich zuletzt mit über 600 Teilnehmer*innen zu einer der größten Demonstrationen in Eberswalde seit der Wendezeit. An diesem Freitag solidarisierten sich auch viele Erwachsene mit den Jugendlichen.

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Landesdelegiertenrat in Kleinmachnow

Am Samstag (21.09.) trafen wir uns in Kleinmachnow zum Landesdelegiertenrat, um über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit SPD und CDU zu debattieren und zu entscheiden.

Barnimer Delegierte und Gäste v.l.n.r.: Andreas Maier, Katharina Schreyer, Mathias Hasselmann, Heike Wähner, Michael Luthardt, Beate Eichhorn, Ska Keller (MdEP), Joachim Gorges, Katja Hoyer
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