9. Sternmarsch gegen Braunkohletagebaue

Für den 3. Januar 2016 laden die Ortsbürgermeister der vom geplanten Tagebau Jänschwalde-Nord bedrohten Dörfer Grabko, Kerkwitz und Atterwasch zum traditionellen Sternmarsch ein. Treffpunkt ist um 13:00 Uhr in Grabko, 13:15 Uhr in Atterwasch oder 13:30 Uhr in Kerkwitz. Gegen14:00 Uhr kommen die drei Züge am „Alten Schafstall“ zusammen, einer Wiese zwischen den drei Orten.

Wie in den letzten Jahren auch rufen auch die Barnimer Grünen zur Teilnahme an dem Sternmarsch auf, weil die Folgen der Braunkohleverfeuerung als dreckigste Form der Stromerzeugung auch uns weiter entfernt wohnende Bürger Brandenburgs angeht.

Für eine gemeinsame Anfahrt mit der Bahn wird folgende Verbindung vorgeschlagen: (mehr …)

Bündnisgrüne Eberswalde: Kein unnötiger Flächenverbrauch auf der „Barnimhöhe“!

Die Stadt Eberswalde plant, auf der sogenannten Barnimhöhe, dem ehemaligen Militärstandort „Casino Südend“, ein neues Einfamilienhausgebiet zu entwickeln. Dazu erklärt Karen Oehler, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Eberswalder Stadtparlament: „Die untere Forstbehörde lehnt die Erschließung dieser Fläche, die Bestandteil eines großen Waldkomplexes ist, grundsätzlich ab. Ebenso wie Umweltverbände und Bündnis 90/Die Grünen. Dennoch will die Stadt die Bebauung mit Eigenheimen durchsetzen.“

Bei dem 2,2 Hektar großen Plangebiet zwischen Bernauer Heerstraße und Heinrich-Heine-Straße handelt es sich „um eine voll bestockte Mischwaldfläche guter Vitalität“. So die Einschätzung des Landesbetriebes Forst. Weiter führt die Forstbehörde aus: „Der vorgesehene B-Plan überplant nicht nur die Abriss- und Entsiegelungsflächen der ehemaligen militärischen Liegenschaft, die sich … wiederbewaldet haben. Ca. die Hälfte des zukünftigen Baugebietes liegt innerhalb eines historisch gewachsenen Waldbestandes mit 186-jährigen Kiefern und Traubeneichen“. (mehr …)

Bündnisgrüne Fraktion Panketal – vorläufige Antragsbilanz 2015

In Sichtweite des Jahresendes schägt auch imer ein wenig „die Stunde der Statistiker“. Auch die Panketaler Fraktion möchte in diesem Zusammenhang eine kleine Aufstellung ihrer Tätigkeit im Jahr 2015 liefern (Stand: 26.11.2015).

Von Januar bis November 2015 waren wir an 17 Anträgen beteiligt oder federführend. Dabei gab 12 x ein Ja, 2 Anträge wurden zurückgestellt, einer abgelehnt, einer zurückverwiesen und einen zogen Doris Stahlbaum, Hendrik Wendland und Stefan Stahlbaum selbst zurück.
Im Gesamtvergleich der Fraktionen sind wir nach einer starken 2. Jahreshälfte immerhin zahlenmäßiger“Tabellenführer der Kleineren“.

Hier die Links zu den einzelnen Anträgen in ihrer Ursprungsform:

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Finanzierung von 2 Schulsozialarbeitern für die Gemeinde Panketal beschlossen

Der Volksmund sagt: „Gut Ding will Weile haben…“. Ungefähr so verhielt es sich auch mit der Diskussion zur Finanzierung von Schulsozialarbeitern für die Gemeinde Panketal. Bereits im August 2014 initierten die Bündnisgrünen einen einen entsprechenden Kostenprüfungsantrag. Es folgten Absprachen zur Trägerschaft und ein gut besuchter Fachvortrag mit Prof. Vincenz Leuchner (Hochschule für angewandte Pädagogik). In Antragsgemeinschaft von Bündnisgrünen, Bündnis Panketal und Die LINKE fiel am 23.11.2015 schließlich die Entscheidung.
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Es gibt keinen Planet B……

„Wir beuten aber unsere Erde momentan so aus, als wenn unsere Kinder und Kindeskinder die Möglichkeit hätten, auf den nächsten Planeten umzusiedeln, wenn die Erde nicht mehr bewohnbar ist. Wir sind die Generation, die noch die Möglichkeit hat, den Klimawandel aufzuhalten und eine lebenswerte Welt zu erhalten. Dafür müssen wir handeln und zwar rund um den Erdball“, erklärt Heike Müller, Fraktionsvorsitzende der Grünen in Biesenthal.

Klimagrossflaeche_723x372Vom 30.11. bis 11.12. findet die nächste weltweite Klimakonferenz statt. Es ist wichtig, dass dort Entscheidungen getroffen werden, die sofortiges effektives globales Handeln für die rasche Reduktion der CO-Emissionen ermöglichen. Auch wir vor Ort müssen und können handeln!!! Hierzu ermahnt das große Plakat „Es gibt keinen Planet B“, das am Ortseingang Biesenthal und auch an vielen anderen Orten im Barnim aufgestellt und aufgehängt wurde.

Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen setzt sich in der Stadt Biesenthal auf politischer Ebene dafür ein, dass Klimaschutz aktiv betrieben wird. Für die kommende Stadtverordnetenversammlung hat sie den Antrag eingereicht, die Einrichtung einer Stadtbuslinie zu prüfen, um so u.a. den Individualverkehr zu reduzieren. Dies ist nur ein Beispiel unter vielen, wie lokal für den Klimaschutz gehandelt werden kann.
Jede_r kann was tun!!!!

Heike Müller
Fraktionsvorsitzende Bündnis90/Die Grünen in der Stadtverordnetenversammlung Biesenthal

Grüne/B90 loben Barnimer Kulturpreis 2015 aus

Der Kreisverband und die Kreistagsfraktion Barnim von Bündnis 90/Die Grünen loben den Barnimer Kulturpreis 2015 aus. Der Preis ist wiederum mit 750 Euro dotiert. Bestritten wird die Summe aus Mitteln des Kreisverbandes und aus Spenden, u.a. von dem bündnisgrünen Landtagsabgeordneten Axel Vogel.

Bewerben können sich ehrenamtlich tätige Kulturschaffende, Vereine und Initiativen, die bereits über einen längeren Zeitraum zur Bereicherung des kulturellen Angebotes im Landkreis Barnim beitragen. Die Kulturangebote können sich sowohl an Kinder und Jugendliche als auch an Erwachsene richten. Die eingereichten Vorschläge sollten eine anschauliche Darstellung des kulturellen Wirkens sowie den Zeitraum der Aktivitäten enthalten.

Die Unterlagen sind bis zum 12. Dezember in der Geschäftsstelle von Bündnis 90/Die Grünen, Friedrich-Ebert-Str. 2, 16225 Eberswalde einzureichen. Zulässig sind Eigenbewerbungen und qualifizierte Auszeichnungsvorschläge. (mehr …)

Grüner Bürgerstammtisch in Panketal

Nach längerer Pause veranstaltet der Regionalverband Niederbarnim am 13.11.2015 um 19:30 Uhr an gewohnter Stelle in

„Leo´s Restauration“
Schönower Str. 59, 16341 Panketal

eine Wiederauflage des öffentlichen Bürgerstammtisches. Diesmal geht es um das Naturschutzgebiet „Faule Wiesen“ in Schönow und Panketal, die vor 15 Jahren zum Naturschutzgebiet erklärt wurden.

Wir wollen die Frage klären, was sich seit dem getan hat, wie sich die Situation verändert hat und wo Handlungsbedarf besteht. Zudem sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sich Bürger im Naturschutz engagieren können.

Als Referenten konnten wir Dr. Gert Kolitsch von der Schönower AG Ortsentwicklung und Andreas Schmidt vom NABU gewinnen.

Erklärung der Barnimer Willkommensinitiativen vom 08.11.2015

Von Thomas Dyhr:

Die Barnimer Willkommensinitiativen haben auf dem Vernehmungstreffen am 08. November 2015 eine gemeinsame Erklärung verabschiedet, die ich voll umfänglich teile und an deren Verbreitung ich deswegen gerne mitwirke:

 

Für eine menschenwürdige Unterbringung, gegen Abschottung und Abschiebungen!

Die Barnimer Willkommensinitiativen begrüßen ausdrücklich die Aufnahme Schutz suchender Menschen im Barnim. In den letzten Monaten ist die Zahl der ankommenden Flüchtlinge deutlich gestiegen. Die Anstrengungen für eine menschenwürdige Unterbringung müssen von daher deutlich verstärkt werden.

Zur Zeit leben viele Flüchtlinge in sogenannten Übergangswohnheimen, Wohnverbünden und Notunterkünften. Sie wohnen dort in sehr beengten Verhältnissen ohne Privatsphäre. Diese Form der Unterbringung sorgt für Stress, macht krank, verstärkt und führt zu weiteren Traumatisierungen.

Wir fordern daher eine schnellstmögliche dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in Wohnungen. Dabei sollte es selbstverständlich sein, dass den bei uns Schutz suchenden Menschen genauso viel Wohnraum zugestanden wird, wie den Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft.

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20. Barnimer Umweltpreis verliehen

Andreas Fennert (r.) mit den Preisträgern

Andreas Fennert (r.) mit den Preisträgern Prof. Ginnow Merkert (l.), Andreas Krone (M.) und Luise Pastrik (r., jeweils mit Urkunde)

Am Freitag, dem 30. Oktober, verliehen Bündnis 90/Die Grünen den diesjährigen Barnimer Umweltpreis. Und begingen damit ein Jubiläum. Zum 20. Mal infolge wurden Umweltschützer und Initiativen mit diesem Preis von den Bündnisgrünen geehrt. Auch diesmal standen 750 Euro zur Verfügung, die der Stadtverordnete Andreas Fennert und der Sprecher des Regionalverbands Oberbarnim, Karl-Dietrich Laffin, zusammen mit den Ehrenurkunden an die Preisträger überreichten.

Mit dem 1. Preis, verbunden mit einer Prämie in Höhe von 300 Euro, wurde der Naturschützer Andreas Krone aus Biesenthal ausgezeichnet. Seit mehr als 30 Jahren ist der Amphibienfachmann ehrenamtlich mit großem Einsatz für den Schutz von Fröschen, Kröten und Unken, für den Erhalt und die Wiederherstellung von Kleingewässern und Feuchtgebieten und für die Umweltbildung aktiv. Jedes Frühjahr organisiert er die Aufstellung und Betreuung von Krötenzäunen entlang von Barnimer Straßen und bringt gemeinsam mit vielen Helfern tausende Lurche sicher von einer Seite auf die andere. Eine von vielen weiteren Aktivitäten von Andreas Krone ist die Betreuung des Schutzgebietes Biesenthaler Becken unter dem Dach des NABU. Hier organisiert er Arbeitseinsätze, z.B. zur Wiesenmahd, und bietet regelmäßig naturkundliche Führungen an. (mehr …)