Sinkende Wasserstände erfordern Gegenmaßnahmen

Das fortschreitende Absinken der Wasserstände an unseren Seen, Flüssen und Bächen sowie sogar des Grundwassers sieht die Bernauer Stadtfraktion von B90/Die Grünen mit großer Sorge. Sie erörtert erforderliche Gegenmaßnahmen, wie das allerdings nur begrenzt mögliche Verrieseln von intensiv gereinigten Abwässern – dem sogenannten Klarwasser – statt dessen grundsätzliches Ableiten in Vorfluter gen Nord- und Ostsee. Im Rahmen der Möglichkeiten soll eine Nutzung insbesondere zudem für gereinigtes Wasser aus Kleinkläranlagen erschlossen werden. Großes Interesse findet in der Fraktion das Leitbild „Zukunftsfähige Siedlungswasserwirtschaft“ der Landesregierung; durch dieses sollen Strukturanpassungen bei der Trinkwasserversorgung durch Gemeinden und kommunale Aufgabenträger auch finanziell unterstützt werden. In Bernau könnten beispielweise Förderprogramme zur Stärkung des Wasserrückhalts in Gewässern und Mooren in Anspruch genommen werden. Innerhalb der Fraktion werden schon einzelne Projekte diskutiert und geplant. Große Anstrengungen könnten ferner zur Rettung von Söllen erforderlich werden. Diese sind nicht nur als Laichgewässer für viele selten werdende Tierarten – wie Amphibien – sehr wichtig, sondern bieten zahlreiche weitere Ökosystemleistungen, beispielsweise die Kühlung der Landschaft.

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