Zum Eberswalder „Mobilitätsplan 2030+“ , der in der kommenden Stadtverordentenversammlung beschloseen werden soll, erklärt die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Karen Oehler:
„Wir bewerten es positiv, dass der neue Mobilitätsplan in einem Prozeß mit breiten Beteiligungsmöglichkeiten für die Öffentlichkeit entstanden ist und sich ein Leitbild der Nachhaltigkeit setzt. Mit dem Ergebnis insgesamt sind wir jedoch nicht zufrieden.
Der Plan läßt nichts von einem Aufbruch in ein neues Mobilitätszeitalter erkennen. Ambitionierte Zielsetzungen in Richtung Verkehrswende und Klimaschutz – Fehlanzeige. Auch mit diesem Plan wird sich – wie in den vergangenen 2 Jahrzehnten – an der Konzentration der Verkehrsströme im Stadtzentrum (Markt und Breite Straße) und an der Bahnhofsbrücke und den damit verbundenen Problemen nichts ändern. Weiterhin wartet man auf die B167 neu und macht alle spürbaren Entwicklungsschritte von diesem anachronistischen Projekt abhängig.
Grüne/B90 hingegen fordern Stadtverwaltung und Verkehrsplaner auf, die Möglichkeit zur Umsetzung einer Fußgängerzone in der Friedrich-Ebert-Straße zwischen Breite Straße und Goethestraße intensiv zu prüfen. Wir erinnern an den Praxistest für den Fußgängerüberweg in Höhe Kienwerder. Was zunächst nicht möglich schien, wurde nach einem Probebetrieb schließlich doch umgesetzt. Wir vermissen und fordern außer dem innovative und wirkungsvolle Maßnahmen, um den Fuß- und Radverkehr endlich deutlich attraktiver und sicherer zu machen sowie konkrete Zielsetzungen für die Erhöhung dieses Verkehrsanteils am Gesamtaufkommen.
Alles in allem – wir hätten uns einen ambitionierteren Plan gewünscht“, so Karen Oehler.
Karen Oehler
Fraktionsvorsitzende






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