Bürgerentscheid in Bernau – Unsere Argumente für das NEIN!

Am 05. März 2017 wird es in Bernau einen neuen Bürgerentscheid geben, mit dem die Initiatoren von BVB/ Freie Wähler den Bau des neuen Rathauses verhindern wollen.

Bürgerentscheid jetzt?

Verzögerungen bei Bauprojekten verursachen Kosten. Man kann das Geld nur einmal ausgeben. Die Stadt würde daran gehindert, andere Aufgaben für die Bürger zu erfüllen, weil die Kosten des Bauvorhabens steigen.
Eine sinnvolle Bürgerbeteiligung hätte bereits in der Ära Handke beschlossen werden müssen, bevor die Standortentscheidung und die Entscheidung über die Auslobung des Wettbewerbs fiel. Jetzt, sind bereits siebenstellige Beträge verausgabt worden und Alternativen sind – wie aufgezeigt wird unter dem Strich noch teurer.
Das Ansinnen, das bereits in der Planung vorangeschrittene Bauvorhaben zu stoppen, stiftet nur Schaden und wird von uns daher als wenig verantwortungsvoll abgelehnt. (mehr …)

Der Kreisverband Barnim beteiligt sich an Braunkohleprotesten

Pressemeldung 1/ 17

Der Kreisverband Barnim der Partei Bündnis90/ Die Grünen ruft wie schon in den Vorjahren zur Teilnahme am Sternmarsch der von der Abbaggerung bedrohten Lausitzer Dörfer Atterwasch, Grabko und Kerkwitz am 08.01.2017 auf.

„Tagebau-Folgeschäden, wie die Verockerung von Fließgewässern Südbrandenburgs und die steigende Sulfatbelastung im Trinkwasser, führen den Bürgern deutlich vor Augen, dass bereits viel zu lange an der Braunkohle festgehalten und viel zu viel Zeit bei der Suche nach wirtschaftlichen Alternativen für die Lausitz vertrödelt wurde. Prämientreibende steigende Aufwendungen in der Gebäudeversicherung für Unwetterschäden zeigen, dass der Klimawandel Realität ist und zum Handeln zwingt.
Die ausschließlich kostenorientierte Sicht auf die Energiewende, wie sie der Präsident des Industrieverbandes BDI, Ulrich Grillo jüngst gegenüber der Süddeutschen Zeitung vertrat, blendet die tatsächlichen Probleme aus, die durch die Braunkohlegewinnung verursacht werden…“ erklärte Thomas Dyhr, Sprecher des Kreisverbandes Barnim, zur Erläuterung des Aufrufs. (mehr …)

Da war doch noch was…

Hier ein Terminhinweis schon mal zum Vormerken… Am 08.01.2017 ruft unser Kreisverband wie schon in den Vorjahren zur solidarischen Teilnahme am Sternmarsch der von der Abbaggerung bedrohten Dörfer Atterwasch, Grabko und Kerkwitz auf.

Die Teilnahme der Barnimer Grünen an dieser Kundgebung jeweils am ersten Sonntag der neuen Jahres gegen die Aufschlüsse neuer Tagebaue hat mittlerweile Tradition.

Wir wollen gemeinsam anreisen. Die ausgearbeitete Fahrtroute sieht infolge der teilweisen Sperrung der Regionalbahn von Berlin nach Frankfurt (Oder) diesmal wie folgt aus: (mehr …)

Finowkanalprojekt nicht gefährden!

Zum geplanten Austritt der Gemeinde Marienwerder aus der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Finowkanal erklärt der Kreissprecher von Bündnis 90/Die Grünen Barnim, Thomas Dyhr:

„Marienwerder sendet gerade ein fatales Signal für das Finowkanalübernahme und –sanierungsprojekt. Dieses große und für die Region so bedeutsame Vorhaben kann nur gemeinsam gelingen. Dafür müssen alle Anliegergemeinden dahinter stehen und solidarisch an einem Strang ziehen.

Den Gemeindevertretern von Marienwerder ist jedoch kein Vorwurf zu machen. Sie sehen im Moment keinen anderen Ausweg. Auch für uns ist es unbegreiflich, dass eine kleine Gemeinde mit einem ehrenamtlichen Gemeinderat für die wasserbaulichen Fehlentscheidungen beim Werbellinkanal allein gerade stehen soll. Um den Pfusch zu beheben, sind das Land und der Landkreis gefordert, der Gemeinde zu helfen. Immerhin ist der Werbellinkanal Teil des landesweiten WIN-Projektes, das von Kreis und Land Brandenburg vorangetrieben wurde und überregionale Bedeutung besitzt. Über unsere jeweiligen Parlamentsfraktionen werden wir versuchen, hier Fortschritte zu erreichen.

Die Sorgen der kleineren Kommunen in Bezug auf die Übernahme des Finowkanals sind verständlich. Wir plädieren daher nochmals dafür, Mut zu zeigen, und die vollständige Übernahme des Kanals in kommunale Hand verbunden mit einer Mitgift vom Bund in Höhe von 75 Millionen Euro zu favorisieren. Nur auf diese Weise können die Schleusen ohne finanziellen Eigenanteil der Kommunen saniert und der Betrieb des Kanals zumindest für die Anfangsjahre kostenneutral organisiert werden. Der Werbellinkanal sollte zukünftig in den zu gründenden Zweckverband zum Betrieb des Finowkanals integriert werden. Die KAG rufen wir auf, sich zusammenzuraufen und Marienwerder im Boot zu halten, damit endlich gemeinsam nach vorne gerudert werden kann.“

Grüne/B90 schreiben Barnimer Kulturpreis 2016 aus

Kreisverband und Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Barnim schreiben den Barnimer Kulturpreis 2016 aus. Der Preis ist auch in diesem Jahr mit 750 Euro dotiert. Das Preisgeld wird von Mitgliedern der Kreistagsfraktion und dem bündnisgrünen Landtagsabgeordneten Axel Vogel gestiftet.

Bewerben können sich ehrenamtlich tätige Kulturschaffende, Vereine und Initiativen, die bereits über einen längeren Zeitraum zur Bereicherung des kulturellen Angebotes im Landkreis Barnim beitragen. Die Kulturangebote können sich sowohl an Kinder und Jugendliche als auch an Erwachsene richten. Die eingereichten Vorschläge sollten eine anschauliche Darstellung des kulturellen Wirkens sowie den Zeitraum der Aktivitäten enthalten.

Bewerbungen können bis zum 8. Januar 2017 in der Geschäftsstelle von Bündnis 90/Die Grünen, Friedrich-Ebert-Str. 2, in 16225 Eberswalde, eingereicht werden. Zulässig sind Eigenbewerbungen und qualifizierte Auszeichnungsvorschläge.

Die Bewertung erfolgt durch eine Jury, bestehend aus bündnisgrünen Kreistagsabgeordneten und Vertretern aus dem Barnimer Kulturbereich.

 

Rehabilitation der verbrannten Hexen in Bernau – wir zeichneten die Vorlage mit!

Durch die Fraktion DIE LINKE wurde eine Vorlage in die SVV am 24.11.2016 eingebracht, die auf die Bereitstellung kommunaler Ressourcen für Veranstaltungen im kommenden Jahr abzielt, um den öffentlichen Blick auf die Hexenverbrennungen des Mittelalters und der Neuzeit zu lenken.

Seit mehreren Jahren gibt es in Deutschland und in einigen anderen europäischen Ländern Initiativen, in der Städte, die in ihrer neuzeitlichen Historie Hexenverfolgungen zu verzeichnen hatten, die Opfer per Beschluss ihrer kommunalen Vertretungen symbolisch rehabilitiert haben.

Bernau gehört zu den Städten, in denen Hexenverbrennungen ebenfalls vorkamen.

Es erscheint im kommenden Lutherjahr nicht nur passend, sondern auch höchst angemessen, an die dunklen Seiten dieser Historie zu erinnern. Es gibt viele Bezüge in die Gegenwart, die herauszuarbeiten sich lohnt.

Und nicht zuletzt wird die in Vorbereitung befindliche Veranstaltungsreihe sich auch nahtlos in das Gefüge der kulturellen Veranstaltungen Bernaus einfügen.

Unsere Fraktion Bündnis90-Grüne/ Piraten wurde von der LINKEN gefragt, ob wir die Vorlage mitzeichnen und sie wurde gerne mitgezeichnet. weil die Initiative aus unserer Sicht begrüßenswert ist.

Thomas Dyhr als Direktkandidat im Wahlkreis 57 gewählt

Thomas Dyhr, Kreissprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Barnim, wird zur Bundestagswahl im nächsten Jahr als Direktkandidat für Grüne/B90 im Wahlkreis 57 Uckermark/Barnim I antreten. Das bestimmten die Mitglieder der beiden Kreisverbände in einer gemeinsamen Aufstellungsversammlung am vergangenen Freitag in Angermünde mit großer Mehrheit.

Es gratulieren: Elke Rosch, Sprecherin KV Barnim und Robert Schindler, Sprecher KV Uckermark (v.l.)

Es gratulieren: Elke Rosch, Sprecherin KV Barnim und Robert Schindler, Sprecher KV Uckermark (v.l.)

Der 58 jährige Kriminalbeamte wohnt seit 20 Jahren im Bernauer Ortsteil Schönow. Er ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder. Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Thomas Dyhr kommunalpolitisch sehr engagiert. Er ist Sprecher und langjähriges Vorstandsmitglied des Barnimer Kreisverbands von Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied der Stadtverordentenversammlung Bernau. Dort führt er die Fraktion Bündnis 90-Grüne/Piraten als Fraktionsvorsitzender an.

Der politische Schwerpunkt von Thomas Dyhr liegt auf dem Gebiet der Innenpolitik. Aber auch andere Themengebiete sind ihm nicht fremd. So war er 2011 Mitorganisator der erfolgreichen Bürgerinitiative gegen die CO2-Verpressung in unserer Region. Er engagiert sich im Baumschutz und versucht, endlich Fortschritte bei der Beseitigung der Müllaltlasten der GEAB in Bernau zu erreichen.

Im Bundestagswahlkampf 2009 trat Thomas Dyhr als Direktkandidat im Wahlkreis Märkisch Oderland/Barnim II an und erreichte ein respektables Ergebnis für Bündnis 90/Die Grünen.

Bündnis 90/Die Grünen verleihen Barnimer Umweltpreis 2016

Am heutigen Freitag verleihen Bündnis 90/Die Grünen im Barnim den 21. Barnimer Umweltpreis. Auch in diesem Jahr stehen 750 Euro zur Verfügung, um verdienstvolle Projekte und Initiativen zu ehren und mit einer finanziellen Anerkennung zu bedenken. Der bündnisgrüne Vertreter im Aufsichtsrat der Wohnungsbaugesellschaft Eberswalde, Andreas Fennert, der den Preis einst ins Leben rief und den größten Teil des Geldes spendet, wird die Urkunden und Preise gemeinsam mit dem Sprecher des Regionalverbands Oberbarnim der Bündnisgrünen, Karl-Dietrich Laffin, überreichen. Die Jury hat in diesem Jahr entschieden, zwei erste und einen 3. Preis zu vergeben.

Einen 1. Preis, verbunden mit einer Prämie i.H.v. 300 Euro, erhält das Projekt Dohlenschutz des NABU Barnim.
Die Dohle, ein kleiner Rabenvogel, war früher ein häufiger Brutvogel in Brandenburg. Inzwischen wird sie auf der Roten Liste als vom Aussterben bedrohte Vogelart geführt. 2014 erfassten drei damalige Studenten der Hochschule Eberswalde, Nancy Manke, Erik Peretzke und André Schwuchow, im Rahmen einer Belegarbeit die Bestände der Dohle im Landkreis Barnim. Bei der Erfassung wollten sie es dann jedoch nicht belassen. (mehr …)

Radstreifen – Na endlich!

Bündnis 90/Die Grünen begrüßen die neuen Radstreifen in der Heegermühler Straße in Eberswalde sehr. Endlich ist damit ein längst überfälliger Schritt zur Verbesserung des Radverkehrs in diesem Abschnitt der B 167 getan.

Karen Oehler, Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen im Stadtparlament erklärt dazu: „Gerade auf dem Abschnitt zwischen Kupferhammerweg und Boldtstraße war vernünftiges und sicheres Radfahren bisher nicht möglich. Daher freuen wir uns über die neue Markierung und hoffen, dass Stadtverwaltung und Landesbetrieb Straßenwesen jetzt am Ball bleiben und die Schutzstreifen zeitnah bis Finow und in Richtung Karl-Marx-Platz verlängern.“ (mehr …)