Der gemeinsame Kampf um den Bernauer Rathausneubau hat sich gelohnt

Bei einer Wahlbeteiligung von 37,82% stimmten 39,53% mit JA und 60,47 % mit NEIN. Damit ist der mit einer beispiellosen Materialschlacht begleitete Versuch von BVB/ Freie Wähler gescheitert, den Bau des dringend erforderlichen Verwaltungsneubaus im Zentrum der Stadt Bernau zu verhindern.

Bündnis90/ Grüne, LINKE, SPD und Bündnis für Bernau setzten der mit einem geradezu unglaublichen Material- und Finanzeinsatz vorgetragenen Desinformation der Freien Wähler seriöse Information und eine in ihrer Größenordnung im Vergleich absolut maßvolle Kampagne entgegen.

Dieses mit viel persönlichem Einsatz aller Beteiligten verbundene Engagement hat offenbar bei den Wählern ihre beabsichtigte Wirkung erzielt. Die Bernauerinnen und Bernauer haben sich nicht täuschen lassen und für das zukunftsorientierte Projekt gestimmt, für das es im Übrigen auch keine sachlich begründbare Alternative gibt.

Das ist ein Grund zur Freude. Der Freude wurde am Abend im Büro der LINKEN bei einer parteiübergreifenden Wahlparty Ausdruck verliehen.

Wir danken allen Helferinnen und Helfern, Unterstützerinnen und Unterstützern für ihren Einsatz. Besonderer Dank gilt dabei auch der Fraktionsgeschäftsführerin der LINKEN für ihren Einsatz. Margot Ziemann hat die Koordination der miteinander gut abgestimmten Kampagnen der verschiedenen Partnern überhaupt erst ermöglicht und damit auch einen erheblichen Anteil am Erfolg.

Das Presseecho:

RBB-Online,

Märkische Oderzeitung,

 

 

Förderverein Binnenschifffahrtsmuseum Oderberg e.V. erhält Barnimer Kulturpreis 2016

Die Jury des Barnimer Kulturpreises hat entschieden: Der Kulturpreis 2016, insgesamt bereits der 18. in Folge und wieder mit einem Preisgeld in Höhe von 750 Euro dotiert, geht an den Förderverein Binnenschifffahrtsmuseum Oderberg.

Die Stifter des Preises ehren damit das enorme ehrenamtliche Engagement von Vorstand und Mitgliedern des 62-köpfigen Vereins. Im Jahr 2008 übernahmen sie das Binnenschifffahrtsmuseum von der Stadt Oderberg zur Pacht und verhinderten damit seine Schließung. So konnte ein wichtiger Part der Kulturlandschaft im Landkreis, ein Ort der Heimatgeschichte und der Traditionspflege erhalten und neu belebt werden.

Die Fassade des Museums erhielt seitdem ein neues Gesicht, das grüne „i“ als Qualitätssiegel konnte errungen werden, zahlreiche Veranstaltungen – Konzerte, Feste, Lesungen, Film – fanden auf dem Museumsschiff „Riesa“ oder im Museumspark statt und sogar heiraten kann man inzwischen im romantischen Schiffsambiente. Das Museum bietet Einblicke in die Geschichte der Schifffahrt des Oderraumes, beleuchtet für die Entwicklung der Region bedeutsame Wirtschaftszweige wie Fischerei und Flößerei und macht mit Schleusen- und Kanalbau auf anschauliche Weise vertraut. (mehr …)

Bürgerentscheid in Bernau – Unsere Argumente für das NEIN!

Am 05. März 2017 wird es in Bernau einen neuen Bürgerentscheid geben, mit dem die Initiatoren von BVB/Freie Wähler den Bau des neuen Rathauses verhindern wollen.

Bürgerentscheid jetzt?

Verzögerungen bei Bauprojekten verursachen Kosten. Man kann das Geld nur einmal ausgeben. Die Stadt würde daran gehindert, andere Aufgaben für die Bürger zu erfüllen, weil die Kosten des Bauvorhabens steigen.

Eine sinnvolle Bürgerbeteiligung hätte bereits in der Ära Handke beschlossen werden müssen, bevor die Standortentscheidung und die Entscheidung über die Auslobung des Wettbewerbs fiel. Jetzt sind bereits siebenstellige Beträge verausgabt worden und Alternativen sind – wie aufgezeigt wird – unter dem Strich noch teurer.

Das Ansinnen, das bereits in der Planung vorangeschrittene Bauvorhaben zu stoppen, stiftet nur Schaden und wird von uns daher als wenig verantwortungsvoll abgelehnt. (mehr …)

Der Kreisverband Barnim beteiligt sich an Braunkohleprotesten

Pressemeldung 1/ 17

Der Kreisverband Barnim der Partei Bündnis90/ Die Grünen ruft wie schon in den Vorjahren zur Teilnahme am Sternmarsch der von der Abbaggerung bedrohten Lausitzer Dörfer Atterwasch, Grabko und Kerkwitz am 08.01.2017 auf.

„Tagebau-Folgeschäden, wie die Verockerung von Fließgewässern Südbrandenburgs und die steigende Sulfatbelastung im Trinkwasser, führen den Bürgern deutlich vor Augen, dass bereits viel zu lange an der Braunkohle festgehalten und viel zu viel Zeit bei der Suche nach wirtschaftlichen Alternativen für die Lausitz vertrödelt wurde. Prämientreibende steigende Aufwendungen in der Gebäudeversicherung für Unwetterschäden zeigen, dass der Klimawandel Realität ist und zum Handeln zwingt.
Die ausschließlich kostenorientierte Sicht auf die Energiewende, wie sie der Präsident des Industrieverbandes BDI, Ulrich Grillo jüngst gegenüber der Süddeutschen Zeitung vertrat, blendet die tatsächlichen Probleme aus, die durch die Braunkohlegewinnung verursacht werden…“ erklärte Thomas Dyhr, Sprecher des Kreisverbandes Barnim, zur Erläuterung des Aufrufs. (mehr …)

Da war doch noch was…

Hier ein Terminhinweis schon mal zum Vormerken… Am 08.01.2017 ruft unser Kreisverband wie schon in den Vorjahren zur solidarischen Teilnahme am Sternmarsch der von der Abbaggerung bedrohten Dörfer Atterwasch, Grabko und Kerkwitz auf.

Die Teilnahme der Barnimer Grünen an dieser Kundgebung jeweils am ersten Sonntag der neuen Jahres gegen die Aufschlüsse neuer Tagebaue hat mittlerweile Tradition.

Wir wollen gemeinsam anreisen. Die ausgearbeitete Fahrtroute sieht infolge der teilweisen Sperrung der Regionalbahn von Berlin nach Frankfurt (Oder) diesmal wie folgt aus: (mehr …)

Finowkanalprojekt nicht gefährden!

Zum geplanten Austritt der Gemeinde Marienwerder aus der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Finowkanal erklärt der Kreissprecher von Bündnis 90/Die Grünen Barnim, Thomas Dyhr:

„Marienwerder sendet gerade ein fatales Signal für das Finowkanalübernahme und –sanierungsprojekt. Dieses große und für die Region so bedeutsame Vorhaben kann nur gemeinsam gelingen. Dafür müssen alle Anliegergemeinden dahinter stehen und solidarisch an einem Strang ziehen.

Den Gemeindevertretern von Marienwerder ist jedoch kein Vorwurf zu machen. Sie sehen im Moment keinen anderen Ausweg. Auch für uns ist es unbegreiflich, dass eine kleine Gemeinde mit einem ehrenamtlichen Gemeinderat für die wasserbaulichen Fehlentscheidungen beim Werbellinkanal allein gerade stehen soll. Um den Pfusch zu beheben, sind das Land und der Landkreis gefordert, der Gemeinde zu helfen. Immerhin ist der Werbellinkanal Teil des landesweiten WIN-Projektes, das von Kreis und Land Brandenburg vorangetrieben wurde und überregionale Bedeutung besitzt. Über unsere jeweiligen Parlamentsfraktionen werden wir versuchen, hier Fortschritte zu erreichen.

Die Sorgen der kleineren Kommunen in Bezug auf die Übernahme des Finowkanals sind verständlich. Wir plädieren daher nochmals dafür, Mut zu zeigen, und die vollständige Übernahme des Kanals in kommunale Hand verbunden mit einer Mitgift vom Bund in Höhe von 75 Millionen Euro zu favorisieren. Nur auf diese Weise können die Schleusen ohne finanziellen Eigenanteil der Kommunen saniert und der Betrieb des Kanals zumindest für die Anfangsjahre kostenneutral organisiert werden. Der Werbellinkanal sollte zukünftig in den zu gründenden Zweckverband zum Betrieb des Finowkanals integriert werden. Die KAG rufen wir auf, sich zusammenzuraufen und Marienwerder im Boot zu halten, damit endlich gemeinsam nach vorne gerudert werden kann.“

Grüne/B90 schreiben Barnimer Kulturpreis 2016 aus

Kreisverband und Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Barnim schreiben den Barnimer Kulturpreis 2016 aus. Der Preis ist auch in diesem Jahr mit 750 Euro dotiert. Das Preisgeld wird von Mitgliedern der Kreistagsfraktion und dem bündnisgrünen Landtagsabgeordneten Axel Vogel gestiftet.

Bewerben können sich ehrenamtlich tätige Kulturschaffende, Vereine und Initiativen, die bereits über einen längeren Zeitraum zur Bereicherung des kulturellen Angebotes im Landkreis Barnim beitragen. Die Kulturangebote können sich sowohl an Kinder und Jugendliche als auch an Erwachsene richten. Die eingereichten Vorschläge sollten eine anschauliche Darstellung des kulturellen Wirkens sowie den Zeitraum der Aktivitäten enthalten.

Bewerbungen können bis zum 8. Januar 2017 in der Geschäftsstelle von Bündnis 90/Die Grünen, Friedrich-Ebert-Str. 2, in 16225 Eberswalde, eingereicht werden. Zulässig sind Eigenbewerbungen und qualifizierte Auszeichnungsvorschläge.

Die Bewertung erfolgt durch eine Jury, bestehend aus bündnisgrünen Kreistagsabgeordneten und Vertretern aus dem Barnimer Kulturbereich.

 

Rehabilitation der verbrannten Hexen in Bernau – wir zeichneten die Vorlage mit!

Durch die Fraktion DIE LINKE wurde eine Vorlage in die SVV am 24.11.2016 eingebracht, die auf die Bereitstellung kommunaler Ressourcen für Veranstaltungen im kommenden Jahr abzielt, um den öffentlichen Blick auf die Hexenverbrennungen des Mittelalters und der Neuzeit zu lenken.

Seit mehreren Jahren gibt es in Deutschland und in einigen anderen europäischen Ländern Initiativen, in der Städte, die in ihrer neuzeitlichen Historie Hexenverfolgungen zu verzeichnen hatten, die Opfer per Beschluss ihrer kommunalen Vertretungen symbolisch rehabilitiert haben.

Bernau gehört zu den Städten, in denen Hexenverbrennungen ebenfalls vorkamen.

Es erscheint im kommenden Lutherjahr nicht nur passend, sondern auch höchst angemessen, an die dunklen Seiten dieser Historie zu erinnern. Es gibt viele Bezüge in die Gegenwart, die herauszuarbeiten sich lohnt.

Und nicht zuletzt wird die in Vorbereitung befindliche Veranstaltungsreihe sich auch nahtlos in das Gefüge der kulturellen Veranstaltungen Bernaus einfügen.

Unsere Fraktion Bündnis90-Grüne/ Piraten wurde von der LINKEN gefragt, ob wir die Vorlage mitzeichnen und sie wurde gerne mitgezeichnet. weil die Initiative aus unserer Sicht begrüßenswert ist.

Thomas Dyhr als Direktkandidat im Wahlkreis 57 gewählt

Thomas Dyhr, Kreissprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Barnim, wird zur Bundestagswahl im nächsten Jahr als Direktkandidat für Grüne/B90 im Wahlkreis 57 Uckermark/Barnim I antreten. Das bestimmten die Mitglieder der beiden Kreisverbände in einer gemeinsamen Aufstellungsversammlung am vergangenen Freitag in Angermünde mit großer Mehrheit.

Es gratulieren: Elke Rosch, Sprecherin KV Barnim und Robert Schindler, Sprecher KV Uckermark (v.l.)

Es gratulieren: Elke Rosch, Sprecherin KV Barnim und Robert Schindler, Sprecher KV Uckermark (v.l.)

Der 58 jährige Kriminalbeamte wohnt seit 20 Jahren im Bernauer Ortsteil Schönow. Er ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder. Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Thomas Dyhr kommunalpolitisch sehr engagiert. Er ist Sprecher und langjähriges Vorstandsmitglied des Barnimer Kreisverbands von Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied der Stadtverordentenversammlung Bernau. Dort führt er die Fraktion Bündnis 90-Grüne/Piraten als Fraktionsvorsitzender an.

Der politische Schwerpunkt von Thomas Dyhr liegt auf dem Gebiet der Innenpolitik. Aber auch andere Themengebiete sind ihm nicht fremd. So war er 2011 Mitorganisator der erfolgreichen Bürgerinitiative gegen die CO2-Verpressung in unserer Region. Er engagiert sich im Baumschutz und versucht, endlich Fortschritte bei der Beseitigung der Müllaltlasten der GEAB in Bernau zu erreichen.

Im Bundestagswahlkampf 2009 trat Thomas Dyhr als Direktkandidat im Wahlkreis Märkisch Oderland/Barnim II an und erreichte ein respektables Ergebnis für Bündnis 90/Die Grünen.