Bürgerbildungszentrum soll „Dieter-Saldecki-Haus“ heißen und im Sinne der „Sendung mit der Maus“ für Bildung werben

Dr. Andreas Steiner, Karen Oehler u. Nicky Nerbe (v.l.n.r.) werben für den Namen "Dieter-Saldecki-Haus"

Den wenigsten Eberswaldern dürfte bekannt sein, dass der Erfinder der „Sendung mit der Maus“, Prof. Dieter Saldecki, aus Eberswalde stammte. Der Journalist, Fernsehredakteur, Autor und Dramaturg wurde 1944 in der Waldstadt geboren. Nach seinem Studium der evangelischen Theologie in Berlin und Göttingen arbeitete Dieter Saldecki als freier Journalist beim WDR-Kinderprogramm.

1971 entwickelte er hier die berühmte „Sendung mit der Maus“. Seither läuft sie fast jeden Sonntag um 11.30 Uhr im Ersten und im Kika.  Die Kinderwissenssendung, die durchaus auch Erwachsene anspricht, wurde mehrfach ausgezeichnet und wird inzwischen in fast 100 Ländern gezeigt. Sie gilt damit als eine der erfolgreichsten deutschen Fernsehproduktionen überhaupt. (mehr …)

Veranstaltungshinweis

Das Thema Finanzmarktkontrolle – Zweck, Ziele, Wirkungen ist nicht erst angesichts des angeschlagenen Euro in der öffentlichen Diskussion. Es wird vielerorts bezweifelt, ob es wirklich vertretbar ist, das finanzielle Wohl und Wehe ganzer Staaten den Mechanismen und der Willkür der Finanzmärkte auszuliefern und welche Alternativen es dazu gibt.
Wir konnten den auf diesem Sektor äußerst fachkundigen MdEP Sven Giegold und den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Barnim, Herrn Josef Keil für eine öffentliche Podiumsdiskussion gewinnen.
Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Castorproteste im Barnim

Am 16. und 17. Februar rollen wieder Castoren mit radioaktivem Material durch Deutschland. Ziel ist das Zwischenlager in Lubmin nahe Greifswald.

In Greifswald fand am Samstag, 12. Februar, die zentrale Demonstration statt.

Gleichzeitig machten AtomkraftgegnerInnen aus ganz Deutschland mit einem Streckenaktionstag gegen den Transport mobil, um ein Zeichen gegen die aktuelle und rückwärts gewandte Atompolitik der Bundesregierung mit der damit verbundenen Fortsetzung von Atommüllproduktion zu setzen.

Parallel zur Demo in Greifswald waren am Samstag unterschiedliche Aktionen in Brandenburg veranstaltet: (mehr …)

Kommunalehe Bernau-Panketal? – Pressespiegel zur Diskussion ab sofort verfügbar

Die kürzlich von den Niederbarnimer Bündnisgrünen  angestossene Diskussion zum Thema “Kommunalehe Bernau-Panketal” hat inzwischen deutlich “Fahrt aufgenommen” und zu einigen Meinungsäußerungen unterschiedlicher Ausrichtung geführt.

Um den Überblick nicht zu verlieren steht auf dem Barnim-Blogt seit heute ein chronologisch geordneter Pressespiegel zur Verfügung.
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Grüner Bürgerstammtisch zum Thema Alleenschutz – Am 25.02.2011 in Panketal

Bäume sind in jedem  Zustand (auch absterbend) ein echter Gewinn für die Umwelt und bieten vielfältige Lebensräume für unzählige Tier- und Pflanzenarten. Wie aber sieht es konkret mit dem Erhalt an öffentlichen Straßen aus? Biotopholz kontra Verkehrssicherungspflicht – Was ist im Sinne des Alleenschutzes machbar und wünschenswert?

Im Zuge unseres Bürgerstammtisches wollen wir, die Bündnisgrünen im Niederbarnim, dieses Thema am 25.02.2011 mit interessierten Bürgern und Experten diskutieren.
Zu Gast ist u.a. Dr. Georg Möller (Experte für holzbewohnende Insekten und Waldökologie).
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Ausflug zum Schiffshebewerk Niederfinow und nach Oderberg

Anfang dieses Monats wurde durch einen Parteifreund aus Dahme-Spreewald aus einem Artikel aus der Fachzeitschrift BAUWELT zitiert, in dem darüber Klage geführt wurde, dass das im Bau befindliche neue Schiffshebewerk in Niederfinow (Landkreis Barnim) ohne Architektenwettbewerb geplant worden sei. Zitat:

“…Die Abbildungen des Neubaus zeigen einen ungeschlachten, bunkerähnlichen Industriebau im Stile einer 70er-Jahre-Schraubenfabrik mit angeschlossenem Hochregallager. Soviel lässt sich in jedem Falle sagen: Ein so (un-)gestalteter Neubau stört massiv das Erscheinungsbild des denkmalgeschützten alten Hebewerks…”

“…Was bleibt, ist das Unbehagen, dass an prominenter Stelle und in unmittelbarer Nähe zu einem populären und bedeutenden Denkmal ein Großprojekt der Öffentlichen Hand ohne Architekten, ohne Architekturwettbewerb hochgezogen werden kann. Und zwar durch Akteure, die dem Bundesbauministerium unterstehen – demselben Ministerium, das in Sonntagsreden stets von „Baukultur“ sprechen lässt. (Benedikt Hotze).” (mehr …)

Bürgerstammtisch zum Thema Gemeindefusion Bernau-Panketal

Von Klaus Labod:

Die Diskussion über einen denkbaren Zusammenschluss der Gemeinde Panketal mit der Stadt Bernau war Thema des Grünen Bürgerstammtisch am 28.01.2011 an gewohnter Stelle in “Leo´s Restauration”/ Panketal.

Aufgrund der unvermeidbaren Terminkollision mit dem Panketaler Neujahrempfang waren wir Grüne fast unter uns…
…”fast”, weil sich erfreulicherweise der Bernauer Stadtverordnete Frank Goral ebenfalls einfand, um mit uns zu diskutieren.

Die Frage nach den Gründen der emotionalen Widerstände gegen eine Fusion blieb in der Diskussion unbeantwortet. Es wußte keiner der Anwesenden eine Antwort auf die Frage, woher die Animositäten kommen.
Wahrscheinlich liegen die Gründe des Gegeneinander in grauer Vorzeit und sind nur noch den Altvorderen bekannt.

Hierzu ist allerdings auch anzumerken, dass durch den verstärkten Zuzug sowohl nach Panketal, als auch nach Bernau derartige emotionale “historischen” Altlasten ihre Bedeutung verlieren dürften. (mehr …)

Eberswalde: Fraktion Grüne/B90 fordert Änderung bei Investitionsausgaben

Mit einem Änderungsantrag zum städtischen Haushalt 2011 will die bündnisgrüne Fraktion in der heutigen Stadtverordnetenversammlung verhindern, dass Investitionen zur Verbesserung der Barrierefreiheit zugunsten von Prestigeobjekten auf die lange Bank geschoben werden. Konkret geht es um die Investitionsplanung bis 2014. Noch für diesen Zeitraum stehen der Stadt Fördermittel für eine nachhaltige Stadtentwicklung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Eines der hiermit geplanten Projekte ist die Herstellung barrierefreier Haltestellen im Stadtgebiet. In der bisherigen Investitionsplanung waren dafür insgesamt 500.000 Euro vorgesehen. Im nun vorliegenden Haushaltsplan wird diese Summe auf 155.000 zusammengestrichen, was einer Kürzung um ca. 70% entspricht. Demgegenüber steigt die Investitionssumme zum Beispiel für das Projekt südliche Finowkanalpromenade von rund einer Million auf mehr als 3 Millionen Euro. (mehr …)