Thomas Dyhr als Direktkandidat im Wahlkreis 57 gewählt

Thomas Dyhr, Kreissprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Barnim, wird zur Bundestagswahl im nächsten Jahr als Direktkandidat für Grüne/B90 im Wahlkreis 57 Uckermark/Barnim I antreten. Das bestimmten die Mitglieder der beiden Kreisverbände in einer gemeinsamen Aufstellungsversammlung am vergangenen Freitag in Angermünde mit großer Mehrheit.

Es gratulieren: Elke Rosch, Sprecherin KV Barnim und Robert Schindler, Sprecher KV Uckermark (v.l.)

Es gratulieren: Elke Rosch, Sprecherin KV Barnim und Robert Schindler, Sprecher KV Uckermark (v.l.)

Der 58 jährige Kriminalbeamte wohnt seit 20 Jahren im Bernauer Ortsteil Schönow. Er ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder. Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Thomas Dyhr kommunalpolitisch sehr engagiert. Er ist Sprecher und langjähriges Vorstandsmitglied des Barnimer Kreisverbands von Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied der Stadtverordentenversammlung Bernau. Dort führt er die Fraktion Bündnis 90-Grüne/Piraten als Fraktionsvorsitzender an.

Der politische Schwerpunkt von Thomas Dyhr liegt auf dem Gebiet der Innenpolitik. Aber auch andere Themengebiete sind ihm nicht fremd. So war er 2011 Mitorganisator der erfolgreichen Bürgerinitiative gegen die CO2-Verpressung in unserer Region. Er engagiert sich im Baumschutz und versucht, endlich Fortschritte bei der Beseitigung der Müllaltlasten der GEAB in Bernau zu erreichen.

Im Bundestagswahlkampf 2009 trat Thomas Dyhr als Direktkandidat im Wahlkreis Märkisch Oderland/Barnim II an und erreichte ein respektables Ergebnis für Bündnis 90/Die Grünen.

Bündnis 90/Die Grünen verleihen Barnimer Umweltpreis 2016

Am heutigen Freitag verleihen Bündnis 90/Die Grünen im Barnim den 21. Barnimer Umweltpreis. Auch in diesem Jahr stehen 750 Euro zur Verfügung, um verdienstvolle Projekte und Initiativen zu ehren und mit einer finanziellen Anerkennung zu bedenken. Der bündnisgrüne Vertreter im Aufsichtsrat der Wohnungsbaugesellschaft Eberswalde, Andreas Fennert, der den Preis einst ins Leben rief und den größten Teil des Geldes spendet, wird die Urkunden und Preise gemeinsam mit dem Sprecher des Regionalverbands Oberbarnim der Bündnisgrünen, Karl-Dietrich Laffin, überreichen. Die Jury hat in diesem Jahr entschieden, zwei erste und einen 3. Preis zu vergeben.

Einen 1. Preis, verbunden mit einer Prämie i.H.v. 300 Euro, erhält das Projekt Dohlenschutz des NABU Barnim.
Die Dohle, ein kleiner Rabenvogel, war früher ein häufiger Brutvogel in Brandenburg. Inzwischen wird sie auf der Roten Liste als vom Aussterben bedrohte Vogelart geführt. 2014 erfassten drei damalige Studenten der Hochschule Eberswalde, Nancy Manke, Erik Peretzke und André Schwuchow, im Rahmen einer Belegarbeit die Bestände der Dohle im Landkreis Barnim. Bei der Erfassung wollten sie es dann jedoch nicht belassen. (mehr …)

Radstreifen – Na endlich!

Bündnis 90/Die Grünen begrüßen die neuen Radstreifen in der Heegermühler Straße in Eberswalde sehr. Endlich ist damit ein längst überfälliger Schritt zur Verbesserung des Radverkehrs in diesem Abschnitt der B 167 getan.

Karen Oehler, Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen im Stadtparlament erklärt dazu: „Gerade auf dem Abschnitt zwischen Kupferhammerweg und Boldtstraße war vernünftiges und sicheres Radfahren bisher nicht möglich. Daher freuen wir uns über die neue Markierung und hoffen, dass Stadtverwaltung und Landesbetrieb Straßenwesen jetzt am Ball bleiben und die Schutzstreifen zeitnah bis Finow und in Richtung Karl-Marx-Platz verlängern.“ (mehr …)

Wir gratulieren Jan Sommer zur Wahlkreiskandidatur (WK 59)

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Eva Rönspieß vom Kreisverband MOL gratuliert Jan Sommer zur Wahl als Direktkandidat

Gestern fand die gemeinsame Mitgliederversammlung der Kreisverbände Barnim und Märkisch-Oderland in Neuenhagen statt, bei der der Landwirt Jan Sommer aus Müncheberg zum Wahlkreiskandidaten unserer Partei im Bundestagswahlkreis 59 – Barnim II/ Märkisch Oderland – gewählt wurde.

Jan Sommer und seine Lebensgefährtin betreiben seit 2009 in Dahmsdorf bei Müncheberg, im Naturpark Märkische Schweiz, ihre ökologisch orientierte Landwirtschaft auf dem „WaldPferde Hof“. Auf inzwischen rund 25 Hektar Ackerfläche erzeugen sie Gemüse und Brotgetreide unter anderem für die Abokiste Apfeltraum, die Demeter Bäckerei Märkisches Landbrot und den Berliner Naturkosthandel.

Der politische Schwerpunkt unseres Kandidaten, der sich auch im Kreistag Märkisch-Oderland als Kreistagsabgeordneter engagiert und politische Erfahrungen als Büroleiter von Bundestags- und Europaabgeordneten sammeln durfte, liegt naturgemäß auf den Gebieten Landwirtschaft und Ernährung.

Wir gratulieren herzlich zur Wahl und wünschen uns für die Bundestagswahl einen gemeinsamen Wahlerfolg.

Die Aufstellungsversammlung im Wahlkreis Uckermark/ Barnim I wird am 18. November erfolgen.

Von der Bedeutung der Sprache in der Politik

Unser Mitglied Toni Madel weißt auf zwei Artikel in der Süddeutschen Zeitung hin, welche die Entwicklung und Bedeutung der deutschen Sprache zum Gegenstand haben und äußerst geeignet sind, eine politische Debatte anzustoßen.

Wie sprechen wir in 50 Jahren?

Verflacht die deutsche Sprache?

Linguist Uwe Hinrichs, Professor für Südslawische Sprach- und Übersetzungswissenschaft an der Universität Leipzig, erklärt in dem Interview mit der Süddeutschen, was Einwanderung mit Sprachwandel zu tun hat – und wann der Genitiv verschwindet.

In dem zweiten Artikel geht es um den Gebrauch von Sprache und wie sie Stimmungen und damit auch Entscheidungen beeinflusst.

In Talkshows sind vor allem die Kampfbegriffe der Rechtspopulisten präsent. Linguistin Elisabeth Wehling erklärt, wieso das gefährlich ist und warum rationale Politiker die Menschen nicht erreichen.

Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare.

Mietwohnungsförderung am Stadtrand – Wie kann´s gehen?

Grüner Bürgerstammtisch in Panketal am 07. Oktober 2016

In den Stadtrandkommunen Bernau und Panketal mangelt es zunehmend an Mietwohnungen. Eine Korrektur dieses Trends ist schwierig,da u.a. geeignete Bauflächen immer schwieriger zu finden sind.

Was hier geht, wie Städte bzw. Gemeinden gezielt den Wohnungsausbau im Gebäudebestand fördern können und welche Ideen die Niederbarnimer Bündnisgrünen in diesem Zusammenhang haben, wollen wir im Rahmen des nächsten Bürgerstammtisches mit möglichst vielen interessierten Menschen diskutieren. Die thematische Einführung übernimmt Thomas Dyhr (Fraktionsvorsitzender Grüne/B90-Piraten, SVV Bernau).

Die Veranstaltung beginnt am 07.10.2016 um 19:30 Uhr im

Restaurant “Francavilla“
Schönower Straße 104,
16341 Panketal
(gleich neben dem S-Bahnhof Zepernick).

Für den Vorstand der Regionalverbandes
Ralph Satzer

Obuslinie in der F.-Weineck-Str., Eberswalde: Nicht nachvollziehbarer Widerstand

Zu der Ablehnung des O-Buses in der Fritz-Weineck-Str. durch einige Anwohner erklärt die Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen, Karen Oehler: „In der Kommunalpolitik erlebt man doch immer wieder Überaschungen. Dass Menschen ernsthaft meinen, durch einen Bus, der ohne Abgase und sehr leise durch eine Tempo 30-Zone rollt, sinke die Wohnqualität in ihrem Viertel und man müsse dagegen protestieren, ist schon sehr überraschend und wirklich schwer nachvollziehbar. Eigentlich sollte man denken, die Führung einer Buslinie durch ein Wohngebiet, vorbei an einem großen Schulkomplex, anstatt entlang einer unbewohnten Ausfallstraße ist so selbstverständlich, dass es keiner Diskussion bedarf.

Aber offensichtlich spielen hier andere Beweggründe die entscheidende Rolle. Dort sollten wir ansetzen, um den betroffenen Anliegern ihre Ängste zu nehmen. Fakt ist in jedem Fall, dass die Wohnlage durch eine gute ÖPNV-Anbindung aufgewertet wird. Schließlich kann jeder noch so mobile Anwohner irgendwann in die Situation kommen, auf den Bus angewiesen zu sein.

Andernorts müssen Menschen Autobahnen, Haupt- und Fernstraßen, Zugtrassen oder Industriebetriebe in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld erdulden. In Eberswalde protestiert man gegen einen Bus vor der Haustür, den man selbst nutzen kann. Muss man das verstehen?“

MdL Ursula Nonnemacher auf ihrer Sommertour zu Gast in Bernau

Auf ihrer diesjährigen Sommertour machte MdL Ursula Nonnemacher Station in Bernau.

13725026_1104150903010608_2729517552932864575_oZu einen informierte sie sich im  Immanuel Klinikum Bernau/ Herzzentrum Brandenburg über die Leistungen des Klinikums, das zum Stolz auch der Stadt Bernau mittlerweile zu den Top-Adressen der Herzmedizin in Deutschland gehört. Das Immanuel Klinikum Bernau gehört auch zu den Trägern der Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane und lobt jährlich 4 Studien-Stipendien aus. Die beiden Chefärzte sind neben ihrer klinischen Tätigkeit auch Dozenten an der neu gegründeten  Medizinischen Hochschule .

Betont wurde bei dem Besuch von allen die besondere Philosophie des Hauses in kirchlicher Trägerschaft. Sie seien nicht an die Gewinnerwartung eines privaten Klinikbetreibers gebunden und könnten das Erwirtschaftete in die Klinik reinvestieren. (mehr …)

Grüne Bundesvorsitzende besuchte den Barnim

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Im Rahmen ihrer Sommertour 2016 besuchte die Bundesvorsitzende der Grünen, Simone Peter, am 4. Juli das Solar-Schulschiff  „Solar Explorer“ in Altenhof. Während einer Fahrt über den Werbellinsee informierte sie Arno Paulus von der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Schiffes für Umweltbildung und zur Förderung der Erneuerbaren Energien.

Simone Peter: „Das solare Forschungsschiff Solar Explorer verbindet klimafreundliche Mobilität mit Bildung für nachhaltige Entwicklung in hervorragender Weise. Ein perfektes Konzept, um bei Jung und Alt Interesse an Erneuerbaren Energien zu wecken.“

Informationen und Buchungen zum Solarboot unter www.solar-explorer.de

Harte Haltung gegenüber Kita-Projekt in Eberswalde unbegreiflich

Seit geraumer Zeit bemüht sich eine Elterninitiative intensiv um die Gründung einer Waldorfkita in Eberswalde mit 40 Plätzen. Dazu fanden zahlreiche Gespräche mit der Verwaltung und den Fraktionen statt, es gab Vorstellungen und Diskussionen in den städtischen Ausschüssen und in der Stadtverordnetenversammlung. Cirka 100 Kitaplätze fehlen derzeit in der Stadt. Eltern müssen lange warten oder umständliche Wege, zum Teil nach außerhalb, in Kauf nehmen. Dennoch droht das geplante Kita-Projekt nun endgültig zu scheitern, nachdem im gestrigen Finanzausschuss SPD, FDP und CDU erneut eine Unterstützung ablehnten.

Dazu erklärt Karen Oehler, Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen: „Eine solch harte Haltung gegenüber den Initiatoren, die dringend der städtischen Unterstützung bedürfen, ist für uns unbegreiflich. Da nützt das ganze Gerede von der grundsätzlichen Willkommenheit des Angebotes nichts, wenn man die Initiative am Ende eiskalt verhungern läßt.“

Der Kern des Problems ist ein Zuschuss zu den laufenden Kosten der Kita. Nach gültiger Satzung können Freie Träger diesen erst bekommen, wenn sie bereits ein Jahr existieren. Die Waldorfinitiative hat damit ein großes Problem. Sie muss bereits ca. 600.000 Euro für die Herrichtung der ehemaligen Schule in Finow einsetzen. Ein Jahr ohne Zuschuss – dabei geht es um insgesamt ca. 70.000 Euro – ist finanziell für den Verein nicht zu schaffen. (mehr …)